Greenpeace Aktion vor Akakiko-Lokal

Der wahre Sachverhalt

Wien (OTS) - Greenpeace hat am 12. Juni 2001 vor dem Akakiko-Lokal in 1010 Wien, Heidenschuß 3/Ecke Naglergasse eine Demonstration abgehalten. Greenpeace fordert von Akakiko schon seit Dezember 2000, keine "tropischen Shrimps" zu führen.

Akakiko lehnt diese Forderung ab, unter anderem weil sie zu einer Bevormundung seiner Gäste und zu einer Wettbewerbsverzerrung gegenüber anderen Lokalen führen würde.

Gleichzeitig unternimmt Akakiko selber Schritte zum Schutz der Meere. So führt Akakiko seit Mai 2001 als erstes Restaurant Österreichs Kaltwasser-Shrimps aus Grönland im Sortiment sowie Bio-Lachse aus Irland. Ferner sponsert Akakiko - ebenfalls als einziges Restaurant-Unternehmen Österreichs die Programme des World Wide Fund For Nature (WWF) zum Schutz der Meere.

Auch bezüglich Hygiene ist Akakiko aktiv. Es werden regelmäßig sogenannte Abklatschtests an Küchenoberflächen und den Händen von Köchen und Kellnern durchgeführt. Bezüglich Shrimps gibt Akakiko Stichproben-Tests beim Bundesamt für Lebensmitteluntersuchung in Auftrag, die etwaige Antibitoka-Rückstände aufweisen sollen. Diese Tests erfolgen zusätzlich zu den Tests beim Eintritt der Waren in die EU und zusätzlich zu den regelmäßigen Kontrollen bei unseren Lieferanten in Österreich.

Am 29. März 2001 um ca. 11.00h besetzten Greenpeace-Sympathisanten das Akakiko-Lokal in 1010 Wien, Singerstrasse 4, um der Forderung, Akakiko solle keine "tropischen Shrimps" anbieten, Nachdruck zu verleihen. Nachdem die Polizei die Besetzung - in den Worten von Greenpeace ein "Protestessen" - als nicht-genehmigte Demonstration bezeichnet und die Greenpeace-Sympathisanten zum Verlassen des Lokals aufgefordert hatte, verliessen diese um ca. 12.30 das Lokal.

Akakiko erstattete daraufhin Anzeige gegen Greenpeace wegen Besitzstörung. Bei der Verhandlung vor dem Handelsgericht Wien am 31. Mai wurde ein Vergleich erzielt, in dem sich Greenpeace verpflichtete, "keine weiteren Handlungen oder Unterlassungen im Akakiko-Lokal Singerstrasse zu setzen" (Text aus Notizen, Gerichtspapiere noch nicht eingelangt).

Am 11. Juni informierte die Polizei Akakiko, dass Greenpeace für den 12. Juni 2001 von 10-16h eine Demonstration vor dem Haus 10101, Heidenschuss 1 angemeldet hat. Das Haus Heidenschuß 1 befindet sich auf dem dem Akakiko-Lokal Heidenschuß 3 gegenüberliegenden Gehsteig.

Am 12. Juni gegen 11h versammelten sich Greenpeace-Sympathisanten jedoch auf dem Gehsteig unmittelbar vor dem Lokal. Etwa 7 Sympathisanten gelang es, das Lokal zu betreten, ehe den übrigen der Zutritt durch die Polizei verwehrt wurde. Auch der Greenpeace-Geschäftsführer war unter den Demonstranten auf dem Gehsteig vor dem Akakiko-Lokal.

Die im Lokal befindlichen Greenpeace-Sympathisanten nahem an drei Tischen Platz. Mit Ausnahme einer Portion Grünen Tee wurden sie nicht bedient. Sie kamen wiederholten Aufforderungen, das Lokal zu verlassen, nicht nach.

Auf Anfrage seitens der Akakiko-Geschäftsleitung erklärte die Polizei, sie könne die Sympathisanten nicht zwingen, das Lokal zu verlassen, weil sie keine Flugblätter verteilten und auch sonst keine Verwaltungsübertretung begingen. Akakiko könne aber, falls es die Sympathisanten nicht als Gäste wünsche, diese selber aus dem Lokal entfernen, so die Polizei.

Genau dies haben wir getan. Einige Sympathisanten sind, nachdem sie unsere Bereitschaft, sie aus dem Lokal zu tragen, erkannt haben, freiwillig gegangen, andere mußten wir schieben und ziehen. Es wurde niemand verletzt.

Die Behauptung von Greenpeace, ihre Aktion hätte "die Geschäftsführung samt Belegschaft offenbar dermaßen aufÄÄgebrachtÜ, dass sie begannen, das Lokal abzuriegeln und die Tischgäste mit Bracchialgewalt aus dem Lokal zu stoßen, ja zu prügeln" ist unwahr. Auch die Aussage von Greenpeace gegenüber dem ORF, "die Geschäftsführung habe ÄbegonnenÜ...auch unbeteiligte Gäste aus dem Lokal mit Brachialgewalt hinauszuschmeißen" ist schlichtweg unwahr.

Akakiko wird neuerlich eine Besitzstörungsklage gegen Greenpeace einbringen, diesmal das Lokal Heidenschuß betreffend. Weitere Klagen auf Schadenersatz und üble Nachrede werden geprüft.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Akakiko Restaurant-Entwicklungs Ges.m.b.H.
1150 Wien, Stättermayergasse 18/1
Tel: 01/789 19 71 Fax: DW 20
www.akakiko.at
Dr. Michael Friedländer
Geschäftsführer
Tel.: 0664/1918 673
fried@akakiko.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS