STEIBL: AUFHEBUNG DES NACHTARBEITSVERBOTES FÜR FRAUEN IST WEITERER SCHRITT IN RICHTUNG ZUKUNFT OHNE HÜRDEN

Wien, 6. Juni 2001 (ÖVP-PK)Das Verbot von Nachtarbeit für Frauen wird mit der heutigen Zustimmung endgültig abgeschafft. Das Aufheben des Nachtarbeitsverbotes mit vielen Löchern ist ein weiterer Schritt in Richtung Zukunft ohne Hürden. Das sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Familiensprecherin Abg. Ridi Steibl anlässlich der Kündigung des Übereinkommens über Frauennachtarbeit im Gewerbe. Auch alle andere EU-Mitgliedsstaaten wie z.B. Belgien, Frankreich, Italien und die Niederlanden hätten dieses Verbot bereits aufgehoben. ****

In Richtung SPÖ, die forderte, den "Hürdenlauf für Frauen" abzuschaffen, meinte die ÖVP-Abgeordnete: "Wir machen es hier in diesem Haus. Wir haben den Abbau einer weiteren Hürde, die mit Ihnen zusammen nicht gelungen ist, mit den heutigen Vorlagen erledigt."

Es gehe nicht um Verbote, sondern vielmehr um verantwortungsvolle Maßnahmen und um faire Bedingungen für alle Nachtarbeiter - Männer wie Frauen, so Steibl. Wenn die SPÖ-Abgeordnete Mag. Barbara Prammer meine, dass Nachtarbeit generell schädlich sei, so könne sie, Steibl, dem zustimmen. "Handeln Sie sozialpartnerschaftlich bei den Kollektivverträgen, die in der nächsten Zeit noch anstehen. Die Sozialpartner sollen sich über die kollektivvertraglichen Verhandlungen für die etwa 300.000 Nachtarbeiter - davon zwei Drittel Männer und ein Drittel Frauen - etwas Besseres herausholen". Steibl verwies in diesem Zusammenhang auf den öffentlichen Dienst, wo ÖAAB bzw. FCG die Mehrheit hätten. "Hier werden Frauen nicht diskriminiert, auch nicht bei den Gehältern, und es gibt gleichen Lohn bei gleichwertiger Arbeit." In der Privatwirtschaft sei dies leider nicht gelungen, doch auch hier wäre dies nach dem Motto "Handeln und nicht mauern" angesagt.
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