Kreditwirtschaft unterstützt österreichische Position zur EU-Kapitalerstragsteuerregelung

Gegen Benachteiligung des Finanzplatzes Österreich

Wien (PWK417) - Die österreichische Kreditwirtschaft unterstützt die Position, die die österreichische Bundesregierung und Finanzminister Karl-Heinz Grasser zur Frage der KESt-Harmonisierung innerhalb der EU beim gestrigen Rat der EU-Finanzminister eingenommen haben.

Die österreichische Kreditwirtschaft hat im Interesse des Finanzplatzes ein aufwendiges Informationsaustauschsystem über Zinserträge immer entschieden abgelehnt. Sie hat dazu betont, dass eine derartige Verpflichtung alle wichtigen OECD-Länder zeitgleich erfassen müsste - sollte dennoch entgegen diesen Bedenken ein derartiges System EU-weit eingeführt werden -, um Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten Österreichs zu vermeiden.

"In einer Zeit hoher Kapitalmobilität geht es dabei um die Herstellung fairer Wettbewerbsverhältnisse mit den wichtigsten OECD-Ländern außerhalb der EU und Gleichberechtigung unter anderem mit der Schweiz", betonte der Syndikus der Bundeskreditsektion der Wirtschaftskammer Österreich, Dr. Herbert Pichler.

Darüber hinaus hat Österreich mit seinem Quellensteuersystem mit Endbesteuerungswirkung ein effizientes System anzubieten, welches als Muster für eine Regelung, die aber auch die wichtigsten OECD-Länder einschließen müsste, dienen kann. (hp)

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