• 06.06.2001, 13:31:27
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  • OTS0177 OTW0177

Kreditwirtschaft unterstützt österreichische Position zur EU-Kapitalerstragsteuerregelung

Gegen Benachteiligung des Finanzplatzes Österreich

Wien (PWK417) - Die österreichische Kreditwirtschaft unterstützt
die Position, die die österreichische Bundesregierung und
Finanzminister Karl-Heinz Grasser zur Frage der KESt-Harmonisierung
innerhalb der EU beim gestrigen Rat der EU-Finanzminister eingenommen
haben.

Die österreichische Kreditwirtschaft hat im Interesse des
Finanzplatzes ein aufwendiges Informationsaustauschsystem über
Zinserträge immer entschieden abgelehnt. Sie hat dazu betont, dass
eine derartige Verpflichtung alle wichtigen OECD-Länder zeitgleich
erfassen müsste - sollte dennoch entgegen diesen Bedenken ein
derartiges System EU-weit eingeführt werden -, um
Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten Österreichs zu vermeiden.

"In einer Zeit hoher Kapitalmobilität geht es dabei um die
Herstellung fairer Wettbewerbsverhältnisse mit den wichtigsten
OECD-Ländern außerhalb der EU und Gleichberechtigung unter anderem
mit der Schweiz", betonte der Syndikus der Bundeskreditsektion der
Wirtschaftskammer Österreich, Dr. Herbert Pichler.

Darüber hinaus hat Österreich mit seinem Quellensteuersystem mit
Endbesteuerungswirkung ein effizientes System anzubieten, welches als
Muster für eine Regelung, die aber auch die wichtigsten OECD-Länder
einschließen müsste, dienen kann. (hp)

Rückfragehinweis: Wirtschaftskammer Österreich

Bundessektion Bank und Versicherung
Dr. Herbert Pichler
Tel.: (01) 50105-3131

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