FP-Römer: Ein greifendes Familienförderungsgesetz ist das Gebot der Stunde!

Mit organisatorischen Maßnahmen allein, wird die Armutsfalle nicht wirkungsvoll bekämpft werden können!   Wien, 06-06-2001 (fpd) - Kritisch äußerte sich der 3. Landtagspräsident Römer zur heutigen Aussage von Vizebürgermeisterin Grete Laska bezüglich der bevorstehenden Reform des Sozialhilfevollzugs in Wien.

"Organisation ist nicht alles", so Römer. "Die Sozialhilfe ist dazu da, subsidiär das Zuschlagen der Armutsfalle zu verhindern. Was nützt eine neue Organisation, wenn es bis dato nicht gelungen ist, legislative Maßnahmen, wie z. B ein greifendes Familienförderungsgesetz zu verabschieden."
 
Römer erinnerte in diesem Zusammenhang an die leidige Debatte des Heizkostenzuschusses 2000/2001. "Wenn herzlos zur Beantragung des Heizkostenzuschusses unvollständige Antragsformulare aufgelegt
und so tausende bedürftige Wienerinnen und Wiener vom Bezug ausgeschlossen werden, so sollte man einmal im Büro Laska überlegen, was denn hierbei
eigentlich schiefgelaufen ist", so Römer.
 
"Bezeichnend ist auch, dass Vizebürgermeisterin Laska eine neue Organisationsstruktur zwar über die Presse ankündigt, mit den Gemeinderäten bis dato noch kein Wort darüber gesprochen
hat", verwundert sich Römer.(Schluss) jen

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