ÖAMTC: Pfingstrückreiseverkehr in NÖ beginnt mit Unfällen und Stau

"Christophorus 8" und Notarztwagen im Einsatz, A 4 gesperrt

Wien (ÖAMTC-Presse) - Im dichten Pfingstrückreiseverkehr ereignete sich am Montag Nachmittag ein schwerer Verkehrsunfall auf der Ostautobahn (A 4) in Niederösterreich. Die Autobahn war fast zwei Stunden lang gesperrt.

Wie der ÖAMTC meldet, drängte ein(e) Pkw-LenkerIn auf der Ostautobahn kurz vor Fischamend in Fahrtrichtung Wien beim Überholvorgang ein Fahrzeug vom Fahrstreifen ab. Das abgedrängte Fahrzeug touchierte in der Folge einen deutschen Pkw aus Stuttgart.

Das Ehepaar im deutschen Fahrzeug wurde dabei schwer verletzt. Der 49jährige Vojko M., wohnhaft in Stuttgart, wurde vor Ort durch die Crew vom ÖAMTC-Notarzthubschrauber "Christophorus 8" ärztlich versorgt und anschließend in das Lorenz Böhler Krankenhaus nach Wien geflogen. Er erlitt schwere Verletzungen, sein Kreislauf musste vor dem Abtransport noch stabilisiert werden. Seine Ehefrau und Lenkerin wurde mit dem Notarztwagen ebenfalls ins Lorenz Böhler transportiert.

Die beiden Frauen, die mit ihrem Fahrzeug abgedrängt wurden, kamen hingegen mit leichten Blessuren davon.

Wie dem ÖAMTC mitgeteilt wurde, beging der (die) unfallauslösende LenkerIn Fahrerflucht.

Die Ostautobahn war wegen der Bergungsarbeiten in der Zeit von 13.30 Uhr bis kurz nach 15.00 Uhr in Fahrtrichtung Wien gesperrt. Der Verkehr wurde ab Bruck/West auf die B 10 bzw. die B 9 umgeleitet. Im dichten Rückreiseverkehr waren umfangreiche Stauungen die Folge.

Ein Auffahrunfall führte Montag Nachmittag auch auf der Donauufer Autobahn (A 22) kurz vor Korneuburg/Ost in Fahrtrichtung Wien zu ausgedehnten Stauungen. Laut ÖAMTC gab es hier keine Verletzten, "nur" Sachschaden.

(Schluss)
ÖAMTC-Informationszentrale
Gerhard Koch
04.06.2001

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