Kossina zum Weltumwelttag: Mistvermeiden ist oberstes Prinzip

Die 48er zeigt wie"s geht

Wien, (OTS) Am 5. Juni findet wieder der alljährliche Weltumwelttag statt. Die 48er der Stadt Wien, hat ihren Beitrag ganz unter das Motto "Mistvermeidung" gestellt. Bei der Wiener Schwerpunktveranstaltung in der Stubenbastei von 10.00 bis 15.00 Uhr zeigen die AbfallberaterInnen zwei dreidimensionale Schaubilder zu diesem Thema. So kann man sich ein wirkliches Bild von den möglichen Einsparungsmengen an den Beispielen Kunststoff-mehrweg- gegen Kunststoffeinwegflasche bzw. Bier-Mehrwegglasflasche gegen Aludose machen.

Getränkedosen werden aus Aluminium und - zu einem geringen Anteil am österreichischen Markt - aus Weißblech hergestellt. Kossina: "Aluminium ist ein aufwendig produzierter Packstoff, dessen Herstellung enorme Energiemengen verbraucht und große Umweltbelastungen verursacht. Die Produktion einer Getränkedose verschlingt etwa eine Kilowattstunde Energie - mit dieser Menge könnte man sieben Stunden fernsehen. Außerdem verursacht eine Getränkdose schon bei der Herstellung einen Mistberg, der dem Zehnfachen ihres eigenen Gewichtes entspricht. Aluminium ist deshalb als kurzlebige Verpackung viel zu wertvoll. Mit dem Einsatz von Getränkedosen hat der Anteil an Mehrweggebinden in den vergangenen Jahrzehnten starke Einbussen erlitten. Aus ökologischer Sicht ist das ein Trend in die falsche Richtung." Diese Informationen müssten auch verstärkt in die Bevölkerung kommen, um die Motivation zum Mistvermeiden zu erhöhen, so Kossina.

Bei näherer Betrachtung zeige sich, dass Mehrweg-Produkte wesentlich kostengünstiger sind als die auf den ersten Blick "billigere" Einwegware. Durch den Kauf eines Kugelschreibers mit Nachfüllmine lassen sich zwölf Wegwerfkugelschreiber vermeiden. Diese sind jedoch genauso teuer wie das Mehrwegprodukt samt Nachfüllminen. Es gehe aber nicht nur um den Mistberg in der eigenen Wohnung, wenn Einwegprodukte und Verpackungen ausgedient haben. Jedes Produkt macht auch bei der Rohstoffgewinnung, der Produktion und dem Transport Mist. Je länger also ein Produkt gebrauchsfähig ist, desto besser ist es ökologisch zu bewerten. Eine Mehrwegflaschen aus Kunststoff könne zum Beispiel zirka 25 Mal wieder befüllt werden und ersetzt daher die Produktion und Entsorgung von 25 Einwegflaschen desselben Volumens.

Weitere Hinweise zur Mistvermeidung gibt es bei der Veranstaltung am 5. Juni in der Stubenbastei und in der Broschüre "48 Tipps zur Mistvermeidung", gratis zu bestellen beim Misttelefon der Stadt Wien 546-48. (Schluss) bfm

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