• 01.06.2001, 11:19:13
  • /
  • OTS0103 OTW0103

Beratung, Vorbeugung gegen Missbrauch wichtiger denn je

LHStv. Onodi: Jeder vierte Jugendliche probiert Drogen

St.Pölten (NLK) - Als sehr besorgniserregend bezeichnete heute
Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi die jüngste
Darstellung von Fachleuten, wonach bereits jeder vierte Jugendliche
Suchtgift zumindest "versucht" hat. Ursache dafür sei der leichtere
Zugang zu illegalen Drogen. Aber auch die Gruppendynamik innerhalb
eines Kreises von Freunden spiele bei bestimmten Suchtgiften eine
größere Rolle als früher.

"Niederösterreich wird daher im Jahr 2002 nicht weniger als 25
Millionen Schilling in die Prävention und Beratung von Jugendlichen
und Drogenabhängigen investieren", sagte Onodi. Besonders das Netz an
Streetworkern sei ein wichtiges Instrument, um gefährdete Jugendliche
vor dem Missbrauch von Drogen zu schützen. Streetwork zeichne sich
dadurch aus, dass Sozialarbeiter als mobile Teams dort agieren, wo
auch die konkret betroffenen Jugendlichen anzutreffen sind, also bei
Veranstaltungen, auf öffentlichen Plätzen, in Jugendtreffs und auf
Bahnhöfen.

Besonders am Herzen liege ihr auch die Sensibilisierung der
Jugendlichen, was den Alkohol betrifft, meinte Onodi weiter. Alkohol
sei legal - aber gleichzeitig werde der Alkohol als nicht gefährlich
gesehen. Die Arbeit und die Aufklärung in Niederösterreich müssen
also verstärkt werden, denn die Erfahrung zeige, dass jene
Jugendlichen, die rauchen und regelmäßig Alkohol trinken, auch in
höherem Maß dazu tendieren würden, illegale Suchtgifte
auszuprobieren.

Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung

Pressestelle
Tel.: 02742/9005-12312

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NLK/NLK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel