Pirklhuber: BSE-Finanzierung muss Verursacher treffen

Endlich Vorsorge statt Reparaturmaßnahmen

Wien (OTS) "Die Kosten der BSE-Krise dürfen nicht auf die Allgemeinheit abgewälzt werden, sondern die Futtermittelindustrie muss als Hauptverursacherin von BSE zur Kassa gebeten werden", fordert Wolfgang Pirklhuber, Landwirtschaftssprecher der Grünen, anlässlich des heutigen Finanzausschusses zur Finanzierung der BSE-Krise. "Bekanntlich wurde ja BSE durch die Verfütterung von Tiermehl an Rinder verursacht. Ein Beitrag der Futtermittelindustrie könnte durch eine BSE-Qualitätskontrollabgabe auf in Österreich in Verkehr gebrachte industrielle Futtermittel eingehoben werden", so Pirklhuber.

Der Landwirtschaftssprecher kritisiert weiters das Konzept der Bundesregierung, wonach allein im Jahr 2001 133 Mio. öS aus dem Bereich qualitätsverbessernde Maßnahmen des Landwirtschaftsbudgets genommen werden sollen. "Hier werden vorsorgende Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung gekürzt und für Reparaturmaßnahmen verwendet". Es ist unfassbar, dass gerade jetzt der alternative Bereich für die Finanzierung des BSE-Desasters herhalten muss. Stattdessen könnte Landwirtschaftsminister Molterer die Marktordnungsprämien zugunsten einer ökologischen Produktion umschichten, um so endlich die dringend erforderliche Wende in der Agrarpolitik einzuleiten", so Pirklhuber abschließend.

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