Grafik: Feinkostladen Österreich

Österreich hat im ökologischen Landbau "die Nase vorne"

Wien (PWK-Grafik16) - In Österreich hat - innerhalb der EU - der ökologischen Landbau den höchsten Stellenwert. Hierzulande werden 8,4% der landwirtschaftlichen Nutzfläche für ökologische Produktionsmethoden eingesetzt. Dies ist zirka fünf Mal so viel wie im EU-Durchschnitt. Auch in Finnland und Schweden (die auch 1995 der EU beitraten) ist der Anteil mit 5,4% bzw. 4,1% noch relativ hoch. Signifikante Anteile sind weiters in Italien, Dänemark und Deutschland zu beobachten.

Ähnlich ist das Bild in Bezug auf die Bedeutung der landwirtschaftlichen Betriebe, welche ökologische Methoden anwenden. Auch hier liegt Österreich einsam an der EU-Spitze. Und wiederum fällt auf, dass sich die drei Mitgliedstaaten, die bei der letzten Erweiterung 1995 der EU beitraten (Österreich, Finnland und Schweden), unter den vier Mitgliedstaaten mit dem größten Anteil ökologisch ausgerichteter Betriebe an der Gesamtzahl der landwirtschaftlichen Betrieben befinden. In Österreich ist der Anteil an ökologisch arbeitenden Betrieben mit fast 10% der Gesamtzahl, das siebenfache des EU-Durchschnitts.

Ökologischer Landbau lässt sich wie folgt definieren: Ein landwirtschaftlicher Ansatz, mit dem integrierte, umweltverträgliche landwirtschaftliche Produktionssysteme geschaffen werden sollen. In der Europäischen Union wird die ökologische Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte durch die Verordnung 2092/91 des Rates geregelt. Die EU-Durchschnittswerte wurden ohne den niederländischen Werte berechnet. Alle Daten beziehen sich auf das Jahr 1998.

Die PWK-Grafik "Feinkostladen Österreich" der Wirtschaftskammer Österreich ist erhältlich unter
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