Lkw-Wartespur keine Lösung für Lustenau

LSth. Gorbach: Keine unerfüllbaren Hoffungen wecken

Lustenau (VLK) - Wenig Verständnis zeigt Landesstatthalter
Hubert Gorbach für die in Lustenau wieder erhobene Forderung
nach einer Lkw-Wartespur. Damit würden in der Bevölkerung lediglich Hoffnungen geweckt, die nicht zu erfüllen sind.
Eine Prüfung gemeinsam mit Fachleuten, Vertretern der
Wirtschaft, der Finanz, der Gemeinden und der Exekutive hatte
ein negatives Ergebnis erbracht. ****

Der Betrieb einer Wartespur ist eine komplexe, nicht
einfach zu administrierende Angelegenheit, wie auch die
Erfahrungen mit der Abrufanlage direkt am Grenzübergang
zeigen. Eine Wartespur müsste von sämtlichen Lkw, auch von
jenen ortsansässiger Betriebe, Spediteure und Frächter
angefahren werden. Gemeinsam mit den erfahrunggemäß hohen Fehlfahrten führt dies aber zu vermehrten Lkw-Fahrten, zeigt Straßenbaureferent Gorbach einen bedeutenden Nachteil auf.
Zudem sei der Betrieb einer Wartespur ohne zusätzliches,
fachlich geschultes Personal unmöglich.

Die heimische Wirtschaft und die Wirtschaftskammer lehnen
eine Lkw-Wartespur als nicht zielführend und nicht
praktikabel striktest ab. Die seit Anfang des Jahres wieder aufgetretenen Stauprobleme rühren von der Einführung der LSVA
in der Schweiz her. Wegen Lieferschwierigkeiten in der
Schweiz konnten die österreichischen Lkw nicht mit dem
benötigten Abbuchungsgerät ausgestattet werden. Dieser
Engpass konnte im April behoben werden. Daher könne man
künftig die Grenzabfertigung wieder zügig abwickeln und damit
die Stauerscheinungen minimieren.

Hinter der Forderung einer Lkw-Wartespur erkennt Gorbach
rein parteipolitische Motive. Den Befürwortern einer solchen Scheinlösung sei sehr wohl bekannt, dass nur die S 18 die notwendige Entlastung vom Lkw-Verkehr bringe. Diese habe man
aber beinahe schon fahrlässig abgelehnt und propagiere nun
deshalb eine Lkw-Wartespur.
(ke/gw,nvl)

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