• 16.05.2001, 14:37:24
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  • OTS0220 OTW0175

Swoboda: Ausreichender Wille zur Verständigung fehlt in Mazedonien

Assoziierungs- und Stabilitätsabkommen schafft neue Vision für die Region

Wien (SK) "In Mazedonien herrscht nach wie vor eine delikate
Situation: Es gibt noch nicht den ausreichenden Willen zur
Verständigung. Es sollte sich aber niemand von der UCK die
Bedingungen einer Lösung diktieren lassen", erklärte Hannes Swoboda,
Mazedonien-Berichterstatter und Leiter der SPÖ-Delegation im
Europäischen Parlament, Mittwoch vor dem Plenum des Europäischen
Parlaments. "Vieles" spreche für eine Änderung der Verfassung,
wodurch eine Gleichstellung der Ethnien erzielt werden sollte. Das
"Assoziierungs- und Stabilitätsabkommen" schaffe eine "neue Vision
für die Region". Swoboda forderte eine alle zwei Jahre stattfindende
Überprüfung Mazedoniens und Kroatiens, ob die "Reife für einen
EU-Kandidatenstatus" bereits gegeben sei. ****

Eine "stufenweise Erhöhung" des Anteils der albanischen Minderheit
an Richtern, Polizisten und Beamten, die aber "primär aufgrund der
Qualifikation und sekundär auf Basis ethnischer Kriterien erfolgen"
solle, sei sinnvoll.

Im Bereich der Ausbildung und Erziehung nannte Swoboda abschließend
das Ziel eines Status der "Universität von Tetovo" als "öffentliche
Universität". (Schluss) ps/mp/mm

Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.at

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