- 16.05.2001, 10:49:03
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- OTS0081 OTW0063
NÖ Spitälern fehlen aktuelle Informationen über EDV-Systeme
Onodi: Untersuchung soll Überblick ermöglichen
St.Pölten (NLK) - Die Kosten in den niederösterreichischen
Spitälern steigen ständig. Die Mittel für die Finanzierung der
Krankenhäuser werden aber immer knapper. Deshalb müssen alle
Maßnahmen ergriffen werden, die Schwachpunke aufzuzeigen und die
verbesserungsfähigen Geschäftsfelder zu beschreiben, um Steigerungen
bei der Wirksamkeit zu erzielen, sagte heute
Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi.
Daraus könne man Entscheidungsgrundlagen für das weitere Vorgehen
gewinnen, meinte Onodi weiter. Derzeit fehle nämlich eine aktuelle,
gesammelte Information über EDV-Systeme, wie sie in den
niederösterreichischen Krankenhäusern eingesetzt werden. Sie sind
daher unter Berücksichtung der externen Partner, der
Kommunikationsflüsse und der vorhandenen EDV-Systeme mit Hard- und
Software zu beschreiben, sagte Onodi. Da eine Untersuchung der
Geschäfte bei allen Krankenhäusern den Rahmen sprengen würde, sollte
sich diese Untersuchung auf jene des Südraums - Mödling, Baden,
Wiener Neustadt, Neunkirchen, Grimmenstein - und auf die
landeseigenen Anstalten - Gugging/Tulln, Mauer - beschränken.
Zusätzlich werde eine Erhebung der vorhandenen EDV-Systeme mittels
Fragebogen in allen niederösterreichischen Krankenhäusern erfolgen.
"Der NÖ Gesundheits- und Sozialfonds, Bereich Gesundheit, erhofft
sich zumindest einen Überblick der Arbeitsabläufe und der
EDV-Situation in den niederösterreichischen Krankenhäusern",
formulierte Onodi. Es sei zu erwarten, dass sich aus den Bereichen
des engeren Geschäftes einige Aufgabengebiete herauskristallisieren,
deren Neugestaltung, Verbesserung und Unterstützung durch die EDV
einen entsprechenden qualitativen und quantitativen Nutzen bringen.
Neben den Vertretern der Träger von Krankenhäusern müsse
selbstverständlich auch Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka als
Auftraggeber des Projektes eingebunden sein. Das Projekt sollte
innerhalb von sechs Monaten abgewickelt werden. Den Auftrag sollte
eine erfahrene Firma erhalten, wobei die Kosten maximal drei
Millionen Schilling ausmachen würden.
In Niederösterreich haben 25 Krankenhäuser an 27 Standorten 21
verschiedene Rechtsträger. Weil die Träger autonom sind, werden die
niederösterreichischen Spitäler von wechselnden EDV-Firmen betreut,
die unterschiedliche Systeme anwenden. Ebenso unterschiedlich ist die
Ausstattung der EDV. Für ein einheitliches System mit entsprechenden
Vernetzungsmöglichkeiten ist ein vollständiges Bild über den
Ist-Zustand notwendig. Die Schwachstellen müssen analysiert werden.
Darauf aufbauend sind machbare Maßnahmen zu entwickeln, mit denen
Schwachstellen beseitigt und die Kosten reduziert werden und
gleichzeitig der Nutzen ansteigt.
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/9005-12312
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