Hohe katholische und evangelische Würdenträger im NÖ Landhaus

LH Pröll: Europa im christlichen Gedankengut weiter entwickeln

St.Pölten (NLK) - Zahlreiche hohe geistliche Würdenträger der katholischen und evangelischen Kirche waren heute auf Einladung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll wieder zum traditionellen "Ökumenischen Mittagessen" ins Niederösterreichische Landhaus gekommen. Landeshauptmann Pröll dankte für die Aufrechterhaltung dieser guten Tradition und ist überzeugt, dass sich Europa an zeitlosen christlichen Werten orientieren und im christlichen Gedankengut weiter entwickeln müsse. Das gelte auch für die EU-Erweiterung, die oft nur unter dem Gesichtspunkt des Materiellen und der Vorteile für den Einzelnen gesehen werde. Notwendig sei vielmehr der Abbau der sozialen Unterschiede, um soziale Spannungen zu vermeiden, so der Landeshauptmann, der vor wenigen Tagen von einer Syrien-Reise zurückgekommen ist und sich von der Kultur und der Tradition, aber auch von den Gegensätzen dieses Landes tief beeindruckt zeigte. Gerade in diesem Land sei die Kraft des Christentums mit seinen historischen Stätten ganz besonders zu spüren.

Auch Kardinal Dr. Christoph Schörnborn dankte für die Aufrechterhaltung dieser guten Tradition und für die Bereitschaft des Landes, sich für die Menschen einzusetzen. Niederösterreich sei zudem ein Vorbild in der Denkmalpflege. Ein besonderes Anliegen ist Schönborn der Sonntag, "der nicht verloren gehen dürfe". Es wäre schön, so der Kardinal, wenn der Sonntag "in die Landesverfassung aufgenommen werden würde".

Für Superintendent Mag. Paul Weiland ist das heutige gemeinsame Mittagessen Ausdruck der Bereitschaft des Miteinander und der Zusammenarbeit von Kirche und Politik. Weiland würdigte außerdem das Engagement des Landes in der Notfall-Seelsorge. Wichtig ist ihm weiters die Verantwortung für das Leben, das es in jeder Situation zu schützen gelte.

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