Gehrer würdigt Arbeit des Jugendrotkreuzes an Schulen - BILD (web)

Bildungsministerin unterzeichnete anlässlich des Weltrotkreuztages Erlass zur Verankerung der Mitarbeit des Jungendrotkreuzes.

Wien (OTS) Eine Delegation des österreichischen Jugendrotkreuztages empfing Bildungsministerin Elisabeth Gehrer anlässlich des heutigen Weltrotkreuztages. Im Rahmen dieses Treffens unterzeichnete sie den Erlass, der die Mitwirkung des ÖJRK an den Bildungs- und Erziehungsaufgaben der Schule von neuem verankert. "Bildung ist mehr als nur Berufsvorbereitung. Neben dem Elternhaus hat die Schule heute eine große Bedeutung für die Vermittlung von Werten wie Toleranz, Humanität und Hilfsbereitschaft, die für ein demokratisches Gesellschaftssystem entscheidend sind. Das Jugendrotkreuz leistet mit seiner Arbeit in den Schulen einen wichtigen Beitrag dazu", stellte Gehrer fest. ****

Unter dem Motto "Helfen macht Schule" engagieren sich rund 10.000 Lehrer, Direktoren und Schulaufsichtsbeamte freiwillig für das ÖJRK. Programme zur Gesundheitsförderung, zur Sicherheitserziehung und zur Persönlichkeitsbildung werden ebenso unterstützt, wie die Entwicklung von Eigeninitiative, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein. 3.200 Lehrer sind ausgebildet, Kurse für Erste Hilfe, für Krankenpflege oder für Rettungsschwimmen abzuhalten. 46.000 Schüler und Eltern haben diese Angebote im vergangenen Schuljahr in Anspruch genommen. Noch beeindruckender sind die 85.000 Radfahrprüfungen und die 92.000 Schwimmprüfungen, die die freiwilligen Mitarbeiter des Jugendrotkreuzes abgenommen haben. Aber auch die Katastrophenhilfe, Entwicklungszusammenarbeit und Erholungs- und Therapielager sind wichtige Arbeitsschwerpunkte.

Gehrer appellierte anlässlich des Weltrotkreuztages an die Lehrer, gerade im Jahr der Freiwilligkeit 2001 die Arbeit des österreichischen Jugendrotkreuzes weiter zu unterstützen. "Ich danke den vielen Lehrerinnen und Lehrern, und allen, die sich im Rahmen der Jugendrotkreuzarbeit engagieren. Durch ihr Vorbild und ihren Einsatz nehmen sie eine bedeutende Aufgabe sowohl für Hilfesbedürftige als auch in der Persönlichkeitsbildung unserer Jugend wahr", so Gehrer abschließend.

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