- 08.05.2001, 16:52:55
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Gehrer würdigt Arbeit des Jugendrotkreuzes an Schulen - BILD (web)
Bildungsministerin unterzeichnete anlässlich des Weltrotkreuztages Erlass zur Verankerung der Mitarbeit des Jungendrotkreuzes.
Wien (OTS) Eine Delegation des österreichischen
Jugendrotkreuztages empfing Bildungsministerin Elisabeth Gehrer
anlässlich des heutigen Weltrotkreuztages. Im Rahmen dieses Treffens
unterzeichnete sie den Erlass, der die Mitwirkung des ÖJRK an den
Bildungs- und Erziehungsaufgaben der Schule von neuem verankert.
"Bildung ist mehr als nur Berufsvorbereitung. Neben dem Elternhaus
hat die Schule heute eine große Bedeutung für die Vermittlung von
Werten wie Toleranz, Humanität und Hilfsbereitschaft, die für ein
demokratisches Gesellschaftssystem entscheidend sind. Das
Jugendrotkreuz leistet mit seiner Arbeit in den Schulen einen
wichtigen Beitrag dazu", stellte Gehrer fest. ****
Unter dem Motto "Helfen macht Schule" engagieren sich rund 10.000
Lehrer, Direktoren und Schulaufsichtsbeamte freiwillig für das ÖJRK.
Programme zur Gesundheitsförderung, zur Sicherheitserziehung und zur
Persönlichkeitsbildung werden ebenso unterstützt, wie die Entwicklung
von Eigeninitiative, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein.
3.200 Lehrer sind ausgebildet, Kurse für Erste Hilfe, für
Krankenpflege oder für Rettungsschwimmen abzuhalten. 46.000 Schüler
und Eltern haben diese Angebote im vergangenen Schuljahr in Anspruch
genommen. Noch beeindruckender sind die 85.000 Radfahrprüfungen und
die 92.000 Schwimmprüfungen, die die freiwilligen Mitarbeiter des
Jugendrotkreuzes abgenommen haben. Aber auch die Katastrophenhilfe,
Entwicklungszusammenarbeit und Erholungs- und Therapielager sind
wichtige Arbeitsschwerpunkte.
Gehrer appellierte anlässlich des Weltrotkreuztages an die Lehrer,
gerade im Jahr der Freiwilligkeit 2001 die Arbeit des
österreichischen Jugendrotkreuzes weiter zu unterstützen. "Ich danke
den vielen Lehrerinnen und Lehrern, und allen, die sich im Rahmen der
Jugendrotkreuzarbeit engagieren. Durch ihr Vorbild und ihren Einsatz
nehmen sie eine bedeutende Aufgabe sowohl für Hilfesbedürftige als
auch in der Persönlichkeitsbildung unserer Jugend wahr", so Gehrer
abschließend.
(Siehe auch APA/AOM - Original Bild Service)
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Rückfragehinweis: Bildungsministerium
Büro der Bildungsministerin
Tel.: 01/531 20/5002
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