AKS-Wien: "Vollste Unterstützung für Protestmaßnahmen gegen Gehrers Strafenkatalog"

"Frustration der Wiener SchülerInnen hat den Siedepunkt bald erreicht!"

"Die Wiener SchülerInnen fühlen sich von der derzeitigen Bildungsministerin Gehrer belogen und für dumm verkauft. Überfallsartiges Durchpeitschen von bildungspolitischen Steinzeitkonzepten wie die Einführung von Studiengebühren werden wir SchülerInnen uns jedenfalls nicht gefallen lassen", warnte am Dienstag der Vorsitzende der Aktion Kritischer SchülerInnen - Wien (AKS), Erich Nuler. Die derzeitige Bundesregierung solle " die Frustrationstoleranz der Wiener SchülerInnen nicht überschätzen. Das Maß ist voll!" Der Ministerratsbeschluss, der Disziplinarmaßnahmen von vorgestern wie das längst abgeschaffte "Nachsitzen" wieder ermöglicht, sei "ein Schlag ins Gesicht der SchülerInnen", so Nuler.****

"Die AKS führt seit fast einem Jahr Informationsveranstaltungen und Podiumsdiskussionen an Wiener Schulen durch. Dabei haben wir festgestellt, dass bei den Wiener SchülerInnen absolutes Unverständnis für das unverantwortliche Vorgehen der derzeitigen Bundesregierung besteht. Ganze Klassen haben Ihre Unterstützung für Protestaktionen gegen den bildungspolitischen Rückschritt angekündigt. Wer meint , dass die Wiener SchülerInnen ein unmündiger Haufen sind, über die man so einfach drüber fahren kann, könnte bald eines besseren belehrt werden", so Nuler, der auch Schulbesetzungen nicht mehr ausschließt. Auch Gespräche mit der Wiener LandesschülerInnenvertretung (LSV) über die Durchführung von Protestmaßnahmen würden bereits geführt.

"In meiner Schule, der Wiener AHS Hegelgasse 14, haben wir ein kooperatives Modell der Konfliktlösung gefunden. Zentrale Punkte sind dabei die Einbeziehung aller Schulpartner mit der Zielsetzung Problemen zu lösen, indem man miteinander redet. ‚Disziplinierung‘ und Stafen haben immer nur Konflikte geschaffen statt Probleme zu lösen. Ich lade Ministerin Gehrer gerne ein, bei uns vorbeizukommen und sich moderne Konfliktlösung in der Praxis anzusehen. Ihr Rohrstaberl muss sie aber zu Hause lassen", so Nuler abschließen.

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