• 08.05.2001, 10:43:49
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  • OTS0077 OTW0057

Neue Wieselbusse mit mehr Komfort und Sicherheit ab 2002

LH Pröll: Eine wichtige verkehrspolitische Entscheidung für NÖ

St.Pölten (NLK) - Das Wieselbussystem wird verlängert, und zwar
unbefristet. Dazu werden ab Beginn des kommenden Jahres neue Busse
zum Einsatz kommen, die mehr Komfort, mehr Platz und noch mehr
Sicherheit bieten. "Eine wichtige verkehrspolitische Entscheidung",
so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, der die Wieselbusse als eine der
wichtigsten öffentlichen Verkehrsträger in Niederösterreich
bezeichnete. Immerhin verzeichnete die Niederösterreichische
Verkehrsorganisationsgesellschaft (NÖVOG), die das Wieselbussystem
unter einheitlicher Marke managt, im Vorjahr bereits rund 600.000
Fahrgäste. Gegenüber 1997 fast eine Verdoppelung der Fahrgastzahlen.
"All jene, die im Jahr 1996 bei der Einführung der Wieselbusse diesen
Verkehrsträger kritisiert haben, wurden damit eines Besseren
belehrt", so der Landeshauptmann. Darüber hinaus sind die Wieselbusse
Teil der Verkehrsverbundes Niederösterreich-Burgenland und für alle,
nicht nur die Beamtenschaft zugänglich. Pröll: "Mit den neuen Bussen
und den damit verbundenen Verbesserungen gibt das Land
Niederrösterreich ein klares Bekenntnis zu diesem Verkehrsträger ab."

Die Umstellung auf die neuen Busse, die unter anderem auch eine
neue Heizungs-, Klima- und Radioanlage haben und einen besseren
Sitzkomfort bieten, soll sukzessive bis Sommer 2002 erfolgen. Auf den
zehn Linien werden weiterhin 40 Busse zum Einsatz kommen, und zwar in
drei verschiedenen Ausführungen, aber in einem einheitlichen Design.
Dr. Robert Blaguss von Blaguss Reisen rechnet bis Ende 2003 mit rund
800.000 Fahrgästen. Das Streckennetz der Wieselbusse ist derzeit 955
Kilometer lang, im Vorjahr wurden rund 2,1 Millionen Kilometer
zurückgelegt. Das Land steuerte bisher pro Jahr für den Betrieb des
Wieselbussystems rund 65 Millionen Schilling bei. Künftig werden es -
trotz der Verbesserungen - um rund 4,5 Millionen Schilling weniger
sein.

Mit den Bussen werde punktgenau den Bedürfnissen nachgekommen.
Eine wichtige Voraussetzung, so Pröll, die Menschen zum Umstieg auf
öffentliche Verkehrsträger zu bewegen. Der Landeshauptmann sieht in
einem derartigen System auch eine durchaus interessante Alternative
zu den Nebenbahnen. Denn eines ist für ihn klar: Auf Strecken, auf
denen keine Nachfrage besteht, könne der Betrieb im Interesse des
Steuerzahlers auf Dauer nicht weitergeführt werden.

Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung

Pressestelle
Tel.: 02742/9005-12163

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