- 05.05.2001, 12:30:16
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LHStv. Onodi/SPNÖ-Landesparteitag II: Es geht um Menschen und ihre Zukunft
Sicher, sozial, demokratisch - mehr Zukunft für Niederösterreich
St. Pölten, (SPI) - "Niederösterreich steht vor großen
Herausforderungen. Wer heute die Infrastruktur aushöhlt und vielen
Gemeinden die Grundlagen für eine erfolgreiche Arbeit nimmt, der
kostet dem Land Chancen, ja der verunmöglicht den Menschen eine für
sie vorteilhafte Entwicklung. Jede Veränderung erzeugt zuerst einmal
Unsicherheit, bei manchen sogar Angst. Wir NÖ Sozialdemokraten
wollen einen erfolgreichen Weg gehen. Wir wollen, dass
Niederösterreich zu einer großen Region der Sicherheit und des
Wohlstands für alle wird", so LHStv. Heidemaria Onodi.****
Was wir brauchen ist ein gutes Management der grenzüberschreitenden
Arbeitsmärkte und der grenzüberschreitenden Entwicklung. Was wir
brauchen sind bestens qualifizierte Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer, welche die besten Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten
in Niederösterreich vorfinden. Was wir brauchen ist eine
funktionierende Infrastruktur, im Verkehr ebenso wie in der
Verwaltung, der Nahversorgung und im Sozialbereich. Niederösterreich
liegt bei der Beschäftigung im österreichischen Trend, bei der
Entwicklung der Industrie und der Wirtschaft liegen wir im Vergleich
zu anderen Bundesländern leider zurück.
Was wir alle gemeinsam brauchen sind neue Anstrengungen.
Niederösterreich profitiert sehr stark durch das Umfeld der
Bundeshauptstadt Wien - aber ganze Regionen können an dieser
positiven Entwicklung nicht teilnehmen. In vielen Regionen werden
kaum Akzente gesetzt, was zu einer großen Anzahl an Pendlern in den
Großraum Wien führt. Die Verkehrsinfrastruktur wurde in den
vergangenen Jahrzehnten leider vernachlässigt, NÖ verkauft sich
schlecht als Wirtschaftsstandort. Wir brauchen eine New Economy
genauso wie Dorfverschönerungen und Vinotheken. Gerade im Bereich
Hochtechnologie, sowie in der Forschung und Entwicklung könnten
durch gezielte wirtschaftspolitische Impulse zusätzliche
hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen werden. In anderen
Bundesländern, beispielsweise der Steiermark, gelingt dies. Warum
bei uns nicht?
"Niederösterreich braucht einen engagierteren Weg, eine härtere
Positionierung gegenüber der Bundesregierung. Wer die Zukunft
gestalten will, der braucht intelligentere Werkzeuge als den bloßen
Rechenstift, Streichen und Kürzen sind keine kreative Politik der
Problemlösung. Politik ist kein Selbstzweck. Die Menschen haben uns
gewählt, damit wir für sie einen Job erledigen. Wir haben viel
Arbeit vor uns. Wir müssen der Jugend Perspektiven und Chancen
verschaffen, den Familien und den Kindern Lebensqualität sowie der
Älteren Generation Sicherheit. Wir dürfen niemanden allein lassen,
kein Mensch darf sich von uns im Stich gelassen fühlen. Wir müssen
Antworten auf Ängste und Unbehagen in der Gesellschaft haben. In
diesem Sinne verstehe ich meine Arbeit. Sie wird eine sein mit einer
klaren Positionierung, verbunden mit dem Ziel, das Beste für unsere
Mitbürger und Mitbürgerinnen in Niederösterreich zu leisten. Das ist
die Aufgabe der Politik. Ich freue mich auf meine Chance, auf meine
Arbeit mit Euch und für die Menschen in unserem Niederösterreich.
Ich verstehe sie als eine Verpflichtung und große Herausforderung",
so die SPNÖ-Landesparteivorsitzende abschließend.
(Schluss) fa
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Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ
Tel: 02742/9005 DW 12794
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