LHStv. Onodi/SPNÖ-Landesparteitag II: Es geht um Menschen und ihre Zukunft

Sicher, sozial, demokratisch - mehr Zukunft für Niederösterreich

St. Pölten, (SPI) - "Niederösterreich steht vor großen Herausforderungen. Wer heute die Infrastruktur aushöhlt und vielen Gemeinden die Grundlagen für eine erfolgreiche Arbeit nimmt, der kostet dem Land Chancen, ja der verunmöglicht den Menschen eine für sie vorteilhafte Entwicklung. Jede Veränderung erzeugt zuerst einmal Unsicherheit, bei manchen sogar Angst. Wir NÖ Sozialdemokraten wollen einen erfolgreichen Weg gehen. Wir wollen, dass Niederösterreich zu einer großen Region der Sicherheit und des Wohlstands für alle wird", so LHStv. Heidemaria Onodi.****

Was wir brauchen ist ein gutes Management der grenzüberschreitenden Arbeitsmärkte und der grenzüberschreitenden Entwicklung. Was wir brauchen sind bestens qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, welche die besten Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in Niederösterreich vorfinden. Was wir brauchen ist eine funktionierende Infrastruktur, im Verkehr ebenso wie in der Verwaltung, der Nahversorgung und im Sozialbereich. Niederösterreich liegt bei der Beschäftigung im österreichischen Trend, bei der Entwicklung der Industrie und der Wirtschaft liegen wir im Vergleich zu anderen Bundesländern leider zurück.

Was wir alle gemeinsam brauchen sind neue Anstrengungen. Niederösterreich profitiert sehr stark durch das Umfeld der Bundeshauptstadt Wien - aber ganze Regionen können an dieser positiven Entwicklung nicht teilnehmen. In vielen Regionen werden kaum Akzente gesetzt, was zu einer großen Anzahl an Pendlern in den Großraum Wien führt. Die Verkehrsinfrastruktur wurde in den vergangenen Jahrzehnten leider vernachlässigt, NÖ verkauft sich schlecht als Wirtschaftsstandort. Wir brauchen eine New Economy genauso wie Dorfverschönerungen und Vinotheken. Gerade im Bereich Hochtechnologie, sowie in der Forschung und Entwicklung könnten durch gezielte wirtschaftspolitische Impulse zusätzliche hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen werden. In anderen Bundesländern, beispielsweise der Steiermark, gelingt dies. Warum bei uns nicht?

"Niederösterreich braucht einen engagierteren Weg, eine härtere Positionierung gegenüber der Bundesregierung. Wer die Zukunft gestalten will, der braucht intelligentere Werkzeuge als den bloßen Rechenstift, Streichen und Kürzen sind keine kreative Politik der Problemlösung. Politik ist kein Selbstzweck. Die Menschen haben uns gewählt, damit wir für sie einen Job erledigen. Wir haben viel Arbeit vor uns. Wir müssen der Jugend Perspektiven und Chancen verschaffen, den Familien und den Kindern Lebensqualität sowie der Älteren Generation Sicherheit. Wir dürfen niemanden allein lassen, kein Mensch darf sich von uns im Stich gelassen fühlen. Wir müssen Antworten auf Ängste und Unbehagen in der Gesellschaft haben. In diesem Sinne verstehe ich meine Arbeit. Sie wird eine sein mit einer klaren Positionierung, verbunden mit dem Ziel, das Beste für unsere Mitbürger und Mitbürgerinnen in Niederösterreich zu leisten. Das ist die Aufgabe der Politik. Ich freue mich auf meine Chance, auf meine Arbeit mit Euch und für die Menschen in unserem Niederösterreich. Ich verstehe sie als eine Verpflichtung und große Herausforderung", so die SPNÖ-Landesparteivorsitzende abschließend.
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