• 04.05.2001, 12:07:48
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  • OTS0147 OTW0105

Ferrero-Waldner verurteilt neuen Gewaltausbruch in Mazedonien=

Wien (OTS) - Außenministerin Benita Ferrero-Waldner drückte heute
ihre große Besorgnis über die neuerlichen Gewalthandlungen in
Mazedonien aus.

Bei einem Anschlag von ethnisch-albanischen Extremisten in
Nordmazedonien waren am vergangenen Samstag vier Soldaten und vier
Polizisten getötet sowie weitere 7 Soldaten bzw. Polizisten verletzt
worden. Zwei weitere mazedonische Soldaten wurden in der Nacht auf
gestern in Nordmazedonien auf dem Rückweg von ihrem Grenzwachturm
getötet sowie ein dritter Soldat entführt.

Ferrero-Waldner rief die ethnisch-albanischen Extremisten auf, die
Waffen unverzüglich niederzulegen. Offene Fragen zwischen den beiden
größten Volksgruppen in Mazedonien könnten nur auf politischer Ebene
und am Verhandlungstisch erfolgreich behandelt werden.
Ferrero-Waldner forderte auch die Führung der Albaner im benachbarten
Kosovo auf, die Gewalttaten eindeutig zu verurteilen und ihren
Einfluss geltend zu machen, um derartige Gewalthandlungen zu
verhindern. Gleichzeitig richtete die Außenministerin einen Appell an
die Regierung in Skopje, in ihren Reaktionen Zurückhaltung zu üben.
Ferrero-Waldner bekräftigte, dass Gewalt kein legitimes
Ausdrucksmittel einer politischen Forderung ist.

Rückfragehinweis: Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten
Mag. Brigitte Trinkl,
Tel: 53 115-3410

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