Faymann: Wienerberg City wird attraktive Adresse

Neuer Stadtteil für Wohnen, Arbeit und Freizeit 2003 fertiggestellt

Wien, (OTS) "Das heurige Jahr bringt den Abschluss und den Beginn zweier neuer attraktiver Stadtteile, die Wohnen, Arbeit und Freizeit miteinander verknüpfen. Die international sehr beachtete Gasometer City wird im Sommer besiedelt und die ersten Bauarbeiten für die Wienerberg City haben begonnen. Beide Projekte wären ebenso wie die Donau City ohne Wohnbauförderung nicht möglich geworden", stellte Wohnbaustadtrat Werner Faymann am Donnerstag bei der Präsentation der Pläne für das Wohnhochhaus "Monte Verde" am Wienerberg fest.

Die Wienerberg City wird für mehr als 1.000 Familien zu ihrer neuen Adresse werden. 1073 Wohnungen (920 gefördert und 153 frei finanziert) werden insgesamt errichtet. In Verbindung mit dem Twin Tower entsteht ein attraktiver neuer Stadtteil, der unter anderem Restaurants, ein Hotel, Kinos, Kindergärten und ein Einkaufszentrum umfasst. Die Grundidee der Wienerberg City ist die Verbindung von Wohnen, Arbeit, Dienstleistungen und Freizeit. Am Wienerberg soll neben dem 138 Meter hohen "Vienna Twin Tower" ein mit viel Licht und Grün gestalteter Lebensraum entstehen, eine Stadt der kurzen Wege, in der offene Strukturen für Durchmischung und leichte Zugänglichkeit sorgen.****

Vorausgegangen ist dieser Konzeption eine ausführliche und intensive Debatte um die Nutzung und Bebauung des Areals am Wienerberg. Im April 1999 wurde die Interessentensuche gestartet. Beim Bauträgerauswahlverfahren Wienerberg City unter Vorsitz von Univ. Prof. Dipl. Ing. Kunibert Wachten hat eine unabhängige Jury unter den eingereichten Projekten die Siegerprojekte ausgewählt.

Der 1995 fertiggestellte Business Park Vienna ist die Basis für die Erweiterung um den 38-geschossigen Twin Tower und das Entertainment Center, die zusätzliche 100.000 Quadratmeter Nutzfläche und ein reichhaltiges Freizeitangebot bieten werden. Ein Kinocenter mit mehr als 2.000 Sitzplätzen, ein Fitnesscenter und ein Family Entertainment Center werden den Beschäftigten, aber auch den künftigen Bewohnern der Wienerberg City zur Verfügung stehen.

2003 ziehen die ersten Bewohner ein

Die Bauzeit ist mit 36 Monaten veranschlagt. Die ersten Bewohner der Wienerberger City werden Mitte 2003 ihre neuen Wohnungen beziehen. Das Bauvolumen inklusive Twin Tower liegt bei drei Milliarden Schilling. Die förderbare Fläche beträgt 80.000 Quadratmeter. Die Stadt Wien fördert den Bau aller Wohnungen mit insgesamt 415 Millionen Schilling. Das Projekt "Monte Verde" wird mit 78 Millionen Schilling Wohnbauförderung unterstützt.

Die Wohnhäuser erfüllen alle Kriterien eines Niedrigenergiestandardhauses. Großer Wert wird auf offene, leicht zugängliche Gemeinschaftsräume und Plätze, auf Freizeiteinrichtungen und auf naturnahe Gestaltung gelegt. Neben der geplanten Infrastruktur (Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kindergärten...) steht bereits jetzt als Nahverkehrsknoten die Station Philadelphiabrücke (U6, S1/S2/S3, Badnerbahn) zur Verfügung. Eine Anbindung mit öffentlichen Bussen zur Philadelphiabrücke und zur U1/Reumannplatz ist geplant. Die Anbindung an den Straßenverkehr (Triesterstasse, Südautobahn) ist hervorragend.

Die Stadt Wien und der Grundeigentümer Wienerberger haben sich bei der Wienerberger City auf ein vorbildliches Verfahren geeinigt:
Die durch die Umwidmung des Areals für Wohnbauzwecke erfolgte Wertsteigerung wird vom Grundeigentümer dadurch vergütet, dass er der Stadt Wien das Areal für die geplante öffentliche Schule unentgeltlich zur Verfügung stellt. Die Errichtung des geplanten Kindertagesheims erfolgt ebenfalls auf Kosten der Firma Wienerberger, die 20 Jahre lang nur die Betriebskosten verrechnen wird.

Wohnen, Arbeit und Freizeit

Der Wiener Wohnbau setzt seit Jahren auf funktionale und soziale Vielfalt. Verschiedene Formen des Wohnens (Miete, Eigentum) und unterschiedliche Förderungs- und Finanzierungsformen werden eingesetzt. Auch die möglichst konfliktfreien unterschiedlichen Nutzungen von Wohnen, Arbeiten und Freizeit, die zusätzlich durch Angebote zur Freizeitgestaltung sowie entsprechender Infrastruktur (Schulen, Kindergärten, etc.) bereichert werden, dienen dem Konzept der Durchmischung, das sich beim Wohnpark Neue Donau bereits bewährt hat und bei der Gasometer City und Wienerberg City ebenfalls zum Einsatz kommt. Die Vorteile dieses Konzepts sind:

o Soziale Durchmischung durch Schaffung unterschiedlicher

Wohnungsangebote und dadurch Vermeidung von Ghettobildung
o Funktionale Durchmischung durch Schaffung von Wohnungen,

Arbeitsstätten und Freizeiteinrichtungen "unter einem Dach" bzw. auf einem Areal
o Stärkung der Wirtschaft, indem durch den Einsatz von

Wohnbauförderungsmittel Bauinvestitionen über den Wohnbau hinaus generiert werden
o Verbesserung der Situation am Arbeitsmarkt, indem neben der

Bauarbeitsplätze dauerhafte Arbeitsplätze erhalten bzw.
neu geschaffen werden.
o Impulse zur Standortaufwertung bestimmter Teile der Stadt und

Auslösung von Folgeprojekten
o Schaffung von Kinder- und Jugenderlebnismöglichkeiten
o Schaffung von Nahversorgungseinrichtungen.

(Schluss) gmp

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