Häupl: Nächster Bundeskanzler muss Alfred Gusenbauer heißen

Wien (SK) "Wien, Europa, Österreich und die Welt sind Euch dankbar für die klare Entscheidung am 25. März", so der Wiener Bürgermeister Michael Häupl im Rahmen der Feiern zum 1. Mai am Wiener Rathausplatz. Die Wiener hätten mit dieser Entscheidung gezeigt, dass Wien eine weltoffene, tolerante und zukunftsorientierte Stadt bleiben solle. "Aber wir sind solidarisch genug, diesen Erfolg mit der Bundes-SPÖ zu teilen. Wenn wir Österreicher in diesem Land einen sozialen Zusammenhalt wollen, dann muss diese Regierung abgewählt werden." Er selbst werde alles erdenklich mögliche dazu beitragen, dass der nächste Bundeskanzler Alfred Gusenbauer heißt. ****

"Einer der wenigen, der uns hier nicht willkommen ist, hat versucht, uns im Wiener Wahlkampf zu belehren", betonte Häupl bezugnehmend auf den Kärntner Landeshauptmann Haider. Besonders im Bereich der Sozialpolitik würden die blauen Regierungsmitglieder vormachen, wie man den Arbeitsmarkt in Unordnung bringen würde.

"Der Herr aus dem Süden wollte uns sagen, dass wir die Tore zusperren sollen. Er hat Töne in den Wahlkampf eingebracht, die eindeutig rassistisch und antisemitisch sind", so der Bürgermeister. "In Wien ist dieser Herr eindeutig abgewählt worden." Mit dem Stimmzettel hätten die Wiener dieser Politik eine klare Absage erteilt.

Die Aufgabe der SPÖ sei es nun, dieses unglaubliche Vertrauen der Bevölkerung nicht zu enttäuschen. Besonders die Gewährleistung einer gerechten Gesundheitspolitik, eines guten Ausbildungssystems und die Garantie von Arbeitsplätzen seien vorrangige Ziele. (Schluss) sw

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