• 01.05.2001, 12:19:12
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  • OTS0029 OTW0024

Häupl: Nächster Bundeskanzler muss Alfred Gusenbauer heißen

Wien (SK) "Wien, Europa, Österreich und die Welt sind Euch dankbar
für die klare Entscheidung am 25. März", so der Wiener Bürgermeister
Michael Häupl im Rahmen der Feiern zum 1. Mai am Wiener Rathausplatz.
Die Wiener hätten mit dieser Entscheidung gezeigt, dass Wien eine
weltoffene, tolerante und zukunftsorientierte Stadt bleiben solle.
"Aber wir sind solidarisch genug, diesen Erfolg mit der Bundes-SPÖ zu
teilen. Wenn wir Österreicher in diesem Land einen sozialen
Zusammenhalt wollen, dann muss diese Regierung abgewählt werden." Er
selbst werde alles erdenklich mögliche dazu beitragen, dass der
nächste Bundeskanzler Alfred Gusenbauer heißt. ****

"Einer der wenigen, der uns hier nicht willkommen ist, hat versucht,
uns im Wiener Wahlkampf zu belehren", betonte Häupl bezugnehmend auf
den Kärntner Landeshauptmann Haider. Besonders im Bereich der
Sozialpolitik würden die blauen Regierungsmitglieder vormachen, wie
man den Arbeitsmarkt in Unordnung bringen würde.

"Der Herr aus dem Süden wollte uns sagen, dass wir die Tore zusperren
sollen. Er hat Töne in den Wahlkampf eingebracht, die eindeutig
rassistisch und antisemitisch sind", so der Bürgermeister. "In Wien
ist dieser Herr eindeutig abgewählt worden." Mit dem Stimmzettel
hätten die Wiener dieser Politik eine klare Absage erteilt.

Die Aufgabe der SPÖ sei es nun, dieses unglaubliche Vertrauen der
Bevölkerung nicht zu enttäuschen. Besonders die Gewährleistung einer
gerechten Gesundheitspolitik, eines guten Ausbildungssystems und die
Garantie von Arbeitsplätzen seien vorrangige Ziele. (Schluss) sw

Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ

Tel.: 01/53427-275

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