• 27.04.2001, 13:54:03
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  • OTS0228 OTW0169

Sechs Rotkreuz-Mitarbeiter bei Auslandseinsatz im Kongo getötet=

Wien (OTS) - Das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) ist schwer
betroffen vom Tod von sechs Mitarbeitern des Internationalen Komitees
vom Roten Kreuz (IKRK), die am Nachmittag des 26. April in der
Provinz Ituri, im Nordosten der Republik Kongo, umgebracht worden
sind. Das Rotkreuz-Team, das in zwei mit dem Rotkreuz-Schutzzeichen
deutlich markierten Fahrzeugen auf einer als sicher geltenden Straße
unterwegs war, um Hilfsgüter an die Zivilbevölkerung in Ituri zu
verteilen, wurde von bisher nicht identifizierten Angreifern getötet.
Zum jetzigen Zeitpunkt kann man keinen Bezug zu den ethnischen
Konflikten in der Region feststellen.

"Wir möchten den Angehörigen unser Beileid ausdrücken. Wir sind
zutiefst erschüttert über den tragischen Tod unserer Kollegen und
über diese massive Missachtung des Roten Kreuzes als weltweit
geltendes Schutzzeichen. Das Rote Kreuz muss in Friedens- und in
Kriegszeiten respektiert werden", sagt Bernhard Jany, Sprecher des
ÖRK.

Die Opfer sind Rita Fox, 36, Rotkreuz-Krankenschwester aus Bern,
Veronique Saro, 33, eine kongolesische Rotkreuz-Mitarbeiterin, Julio
Delgado, 54, ein kolumbianischer Rotkreuz-Delegierter, Unen
Ufoirworth, 29, ein IKRK-Mitarbeiter aus dem Kongo und die zwei
einheimischen Fahrer Aduwe Boboli, 39, und Jean Molokabonge, 56.

Rückfragehinweis: ÖRK-Pressestelle
Mag. Bernhard Jany
Tel.: 01-58900-151
[email protected]
27.04.2001
www.roteskreuz.at

Rückfragehinweis: ÖRK-Pressestelle

Mag. Bernhard Jany
Tel.: (01) 58 900/151
www.roteskreuz.at

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