Sechs Rotkreuz-Mitarbeiter bei Auslandseinsatz im Kongo getötet

Wien (OTS) - Das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) ist schwer betroffen vom Tod von sechs Mitarbeitern des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), die am Nachmittag des 26. April in der Provinz Ituri, im Nordosten der Republik Kongo, umgebracht worden sind. Das Rotkreuz-Team, das in zwei mit dem Rotkreuz-Schutzzeichen deutlich markierten Fahrzeugen auf einer als sicher geltenden Straße unterwegs war, um Hilfsgüter an die Zivilbevölkerung in Ituri zu verteilen, wurde von bisher nicht identifizierten Angreifern getötet. Zum jetzigen Zeitpunkt kann man keinen Bezug zu den ethnischen Konflikten in der Region feststellen.

"Wir möchten den Angehörigen unser Beileid ausdrücken. Wir sind zutiefst erschüttert über den tragischen Tod unserer Kollegen und über diese massive Missachtung des Roten Kreuzes als weltweit geltendes Schutzzeichen. Das Rote Kreuz muss in Friedens- und in Kriegszeiten respektiert werden", sagt Bernhard Jany, Sprecher des ÖRK.

Die Opfer sind Rita Fox, 36, Rotkreuz-Krankenschwester aus Bern, Veronique Saro, 33, eine kongolesische Rotkreuz-Mitarbeiterin, Julio Delgado, 54, ein kolumbianischer Rotkreuz-Delegierter, Unen Ufoirworth, 29, ein IKRK-Mitarbeiter aus dem Kongo und die zwei einheimischen Fahrer Aduwe Boboli, 39, und Jean Molokabonge, 56.

Rückfragehinweis: ÖRK-Pressestelle
Mag. Bernhard Jany
Tel.: 01-58900-151
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27.04.2001
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