Rossmann unterfertigt Verhaltenskodex zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung

"Es darf nicht zugeschaut werden wenn weggeschaut wird!"

Wien (OTS) - Durch diesen Verhaltenskodex kommt es erstmalig zu einer freiwilligen Unterwerfung der Reisebüros unter Verhaltensnormen zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung. Besonders hervorzuheben sei in diesem Zusammenhang, dass sich die Reisebüros damit auch verpflichtet haben, Führungskräfte, Reiseleiter aber auch Schüler der Fachhochschulen zu diesem Thema aufzuklären und zu schulen. "Es kommt hiermit zu einer Bewusstseinsbildung, dass jeder die soziale Verpflichtung hat, alles zu unternehmen um sexuelle Ausbeutung bei Kinder zu verhindern" so Rossmann.

Es dürfe nicht weggeschaut werden und die Problematik dürfe nicht verharmlost werden.

Durch den Folder, in dem die Reisenden aufgeklärt werden, dass sie, wenn sie eine solche Straftat vermuten, auch eine anonyme Anzeige an Interpol machen können, soll der Mut zum Handeln gestärkt werden. Nach einem Jahr müsse dann evaluiert werden, was der Kodex gebracht hat. Sie, Rossmann, werde beim nächsten informellen Ministerrat für Tourismus auf EU-Ebene diesen Verhaltenskodex, aber auch das Thema sexuelle Ausbeutung von Kindern im allgemeinen, thematisieren. Erschütternd sei auch, dass der Sextourismus in unseren Nachbarstaaten, besonders nach Tschechien, stark angestiegen sei. In diesem Zusammenhang solle auch nicht auf das Problem des Drogenmissbrauches vergessen werden.

"Es darf nicht zugeschaut werden, wenn weggeschaut wird!" so Rossmann.

Staatssekretärin Mares Rossmann sichert jede Unterstützung ihrerseits diesem Thema zu. (Schluß) bxf

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