Rieder: "Schenders Vorwürfe sind eine unglaubliche Entgleisung"

Wien, (OTS) "Ich halte die Vorwürfe von Volksanwalt Schender, Wien informiere im Rahmen der Volkszählungskampagne unrichtig über die Kriterien zum Hauptwohnsitz, für eine unglaubliche Entgleisung", zeigte sich Wiens Finanzstadtrat Dr. Sepp Rieder am Donnerstag empört. Angesichts der Vorgangsweise vieler Gemeinden entbehrt diese Aussage jeder Objektivität, so Rieder: "Ich möchte Volksanwalt Schender nicht unterstellen, dass er parteipolitisch motiviert agiert, rate ihm aber, sich ein Gesamtbild zu machen."

Denn auch was die Volkszählung betrifft, ist Wien anders. Die Informationsbroschüren der Stadt Wien informieren objektiv über die Kriterien zum Hauptwohnsitz: Dabei werden unter anderem das Ausmaß der Nutzung der Wohnung, der Ausgangspunkt zum Arbeitsplatz, der Wohnsitz der Familie und der Mittelpunkt der gesellschaftlichen und privaten Aktivitäten genannt. "Es wurde auch von Seiten aller Verantwortlichen immer klar gesagt, dass bei nicht ganz eindeutigen Situationen die Betroffenen selbst zu entscheiden haben, wo sie ihren Lebensmittelpunkt und damit ihren Hauptwohnsitz sehen. Wien jetzt genau das Gegenteil zu unterstellen, zeugt von Unwissen über die Wiener Vorgangsweise. Ich fordere Volksanwalt Schender daher auf, sich umfassend zu informieren und seine Aussagen richtig zu stellen", schloss Rieder. (Schluss) mmr/

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Martin Ritzmaier
Tel.: 4000/81 855
e-mail: martin.ritzmaier@gfw.magwien.gv.at

PID-Rathauskorrespondenz:

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK