Kubitschek: Kontaktpflege zwischen Politik und Wirtschaft von enormer Bedeutung

Wien (SK) "Das Projekt 'Netzwerk-Innovation' stellt eine neue Qualität in der Parteiarbeit der SPÖ dar. Dabei geht es um eine breite inhaltliche Diskussion, aber auch um eine kontroversielle Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Positionen innerhalb der SPÖ", unterstrich SPÖ-Wirtschaftssprecherin Maria Kubitschek Mittwoch Abend im Rahmen der Diskussionsveranstaltung "Netzwerk-Innovation -Positionierungen im Bereich Wirtschaft", des Vereins für Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften unter der Moderation der Vorsitzenden Claudia Schmied. Derzeit finde eine breite inhaltliche Positionierung in den insgesamt vier Themenbereichen des Projektes statt. Für den Themenbereich "Arbeit und leistungsfähige Wirtschaft" sei eine "intensive Kontaktpflege und eine Streuung der Informationen" mit ExpertInnen aus dem Wirtschaftsbereich von enormer Bedeutung, erklärte Kubitschek. ****

Eine Arbeitsgruppe zum Thema Wirtschaft beschäftige sich mit der Kernfrage "Welche Rolle soll der Staat im Bereich der Wirtschaft wahrnehmen?". Kubitschek stellte fest, dass die SPÖ sich über diese Frage nicht mehr hinwegsetzen könne und eine vollkommen klare Position ausarbeiten müsse.

Weiters sei der Bereich zukunftsfähiges Bildungssystem bewusst im Kreis der Wirtschaft angesiedelt, "da Bildung auf die Arbeitsmarktpolitik ausgerichtet ist", sagte Kubitschek. Die Gesellschaft selbst spiele vor allem in der heutigen Dienstleistungs-und Informationsgesellschaft eine zentrale Rolle. "Für die wirtschaftliche Entwicklung jedes Einzelnen und auch der Gesamtwirtschaft ist Bildung zu einem Standardfaktor geworden", unterstrich die SPÖ-Wirtschaftssprecherin. Die SPÖ arbeite hier an einem Projekt eines "Bildungskontos", welches allen Menschen denselben Anspruch eines noch genau zu definierenden Bildungsbudgets ermöglichen soll. "Ein Modell des lebenslangen bzw. lebensbegleitenden Lernens soll ausgearbeitet werden", so Kubitschek.

Im Bereich der New Economy werde im Zuge des Projektes Netzwerk-Innovation über die "Flexibilisierung von Arbeitsverhältnissen" bzw. über neue "atypische Beschäftigungsverhältnisse" diskutiert. Auch die "digitale Kluft", das bedeutet, die Kluft, die durch den Zugang zu den Neuen Medien noch vergrößert wird, sei ein wichtiger Diskussionspunkt.

"Das große Manko der Innovationspolitik wird vor allem in der Arbeitsgruppe "Innovationsförderung" erörtert. Die SPÖ muss sich beispielsweise zum Thema "Biotechnologie" äußern", merkte Kubitschek an.

Der letzte Arbeitsbereich beschäftige sich mit der Freizeit- und Tourismuspolitik. Da zwischen dem Arbeits- und Freizeitbereich keine klare Trennung mehr möglich sei, müsse die SPÖ auch hier zu einem "breiteren Verständnis" finden, erklärte Kubitschek abschließend. (Schluss) at

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