GBH: KV-Abschluss Holzindustrie inklusive Säge- und Faserspanplattenindustrie

Kollektivvertragsabschluss für die rund 25.000 ArbeiterInnen in der Holzindustrie bringt Reallohnerhöhung

Wien (GBH/ÖGB). "Nach langen und äußerst schwierigen Verhandlungen konnte mit dem Vertragspartner Holzindustrie inklusive Säge- und Faserspanplattenindustrie ein neuer Kollektivvertrag mit einer Reallohnerhöhung abgeschlossen werden", stellte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz und ÖGB Vizepräsident Johann Driemer im Namen des gesamten Verhandlungsteams der Gewerkschaft Bau-Holz fest.++++

Es wurde eine Laufzeit von zweimal zwölf Monaten, jeweils beginnend mit 1. Mai, vereinbart. In der ersten Etappe werden die KV-Löhne und die Lehrlingsentschädigungen um 2,7 Prozent erhöht. Die Ist-Löhne erhöhen sich um 2,6 Prozent. In der zweiten Etappe werden die KV-Löhne und die Lehrlingsentschädigungen um weitere 2,65 Prozent erhöht. Die Ist-Löhne werden um 2,4 Prozent erhöht. Dies bedeutet einen weiteren Zugewinn beim Stundenlohn. Vereinbart wurde auch die Parallelverschiebung, d.h., die bestehenden Überzahlungen bleiben aufrecht.

Auch im Rahmenkollektivvertrag wurden Änderungen vereinbart. In bezug auf die Vorlehre wurde rechtlich abgesichert, dass die Vorlehre zu keiner Verringerung der Lehrlingsentschädigung führen darf. Die Möglichkeit einer Altersteilzeit wird im Kollektivvertrag geregelt. Die Möglichkeit eines Zeitausgleichs wird um eine weitere Lohnabrechnungsperiode, das ist ein Monat, verlängert. Es wird weiters Gespräche über den Durcharbeitsvertrag der Plattenindustrie geben.

In einer Arbeitsgruppe wird eine Angleichung der Kollektivverträge Holz- und Sägeindustrie diskutiert.(ff)

ÖGB, 26. April 2001 Nr. 332

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