Das Baunebengewerbe hat sich auf einen zweijährigen KV-Abschluss geeinigt.

Arbeitnehmer des Baunebengewerbes erhalten ab 1. Mai 2001 um 2,7 % und ab 1. Mai 2002 um 2,55 % mehr Lohn

Wien (PWK298) - In den Lohnverhandlungen zwischen der Gewerkschaft Bau Holz und dem Baunebengewerbe, die für ca. 50.000 Arbeitnehmer geführt wurden, konnte am Donnerstag um Mitternacht ein Abschluss für die kollektivvertraglichen Mindestlöhne und Lehrlingsentschädigungen mit 1. Mai 2001 um 2,7 % und mit 1. Mai 2002 um 2,55 % vereinbart werden. Der Abschluss gilt grundsätzlich für die Branchen:
Steinmetzmeister, Dachdecker, Pflasterer, Hafner, Platten- u. Fliesenleger, Glaser, Bauhilfsgewerbe, Zimmermeister und Bodenleger.

"Dieser Abschluss mit Augenmaß wird sowohl den berechtigten Anliegen der Arbeitnehmer als auch der angespannten Situation, der Betriebe, mit extremen Preiskampf, gerecht", kommentiert Franz Bamberger, Bundesinnungsmeister der Steinmetzmeister, das Verhandlungsergebnis. Für die Hafner, Platten- u. Fliesenleger, Glaser und Zimmermeister, ist damit aber noch nicht alles erledigt. Diese Branchen werden noch weiter über bundeseinheitliche Löhne verhandeln.

Auch bei den rahmenrechtlichen Änderungen konnte Einigung über die Anpassung an gesetzliche Bestimmungen, bezüglich der Probezeit und Weiterverwendungszeit von Lehrlingen, erzielt werden. Zudem wurden die mehr als 10-jährigen Wartezeiten für die Kündigungsfristen um 2 Jahre verkürzt. Schließlich wurde eine "Arbeitsgruppe Qualifizierungsoffensive" eingesetzt, um auf die Herausforderungen der bevorstehenden EU-Erweiterung vorbereitet zu sein. (MH)

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