Sima zu Temelin-UVP: Fristenlauf für Einwendungen stoppen!

Von den 30 Tagen sind schon neun vergangen

Wien (SK) Ein sofortiger Stopp des Fristenlaufs für Einwendungen gegen das AKW Temelin forderte Donnerstag SPÖ-Umweltsprecherin Ulli Sima. "Es kann doch nicht sein, dass die 30-tägige Frist weiterläuft, obwohl nachweislich nicht alle Dokumente vorliegen", so Sima. "Von den 30 möglichen Tagen für einen Einspruch - ab Erhalt der UVP-Dokumentation - sind bis heute schon neun vergangen", empörte sich die Umweltsprecherin. ****

Bei jedem anderen UVP-Verfahren werde der Fristenlauf sofort gestoppt, falls Unterlagen nachgereicht werden müssen. Dies müsse auch und gerade für den Fall Temelin gelten. Sima erwartet sich von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel endlich eine klare Ansage an die tschechischen Gesprächspartner nach deren Vorlage des UVP-Berichts. "Österreich nimmt die Provokationen von Seiten der AKW-Betreiber mit einer Seelenruhe hin, deponiert lediglich einige Wünsche in Richtung Prag. Das ist angesichts des dramatischen Zustands Temelins ganz einfach zu wenig. Die Erkenntnis, dass der UVP-Bericht mangelhaft sei, ist nicht neu. Nun müssen endlich die logischen Konsequenzen daraus gezogen werden. Eine Neustart der UVP und ein Betriebsstopp bis zur Beendigung des UVP-Prozesses sind unerlässlich", so Sima abschließend. (Schluss) ns

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