Eder zu Oster-Unfallbilanz: Es ist noch viel zu tun!

Tunnelsicherheit und Baustellenabsicherung muss verbessert werden!

Wien (SK) "Glücklicherweise wurde am heurigen Osterwochenende nicht wieder ein Negativrekord gebrochen. Doch sich in falscher Sicherheit zu wiegen, wäre die falsche Strategie. Es ist noch viel - vor allem im Bereich Tunnelsicherheit und Baustellenabsicherung - zu tun", betonte Dienstag SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder. Sichere Straßen seien im heutigen Leben unverzichtbar. Die Anzahl der Autos steige ebenso, wie der Transitverkehr mit LKW. Daher sei eine der wichtigsten und raschest umzusetzenden Maßnahmen die Erstellung eines Bundesverkehrswegeplans, da bis 2010 mit weiteren Verkehrssteigerungen um 40 Prozent im Ost-West-Transit zu rechnen ist. Jedwede Verzögerung ist unverantwortlich, erklärte Eder. ****

Bauarbeiten und damit Baustellen seien unvermeidbar. Das Unfallrisiko sei jedoch möglichst niedrig zu halten. Die SPÖ fordert in diesem Sinne:

  • Strikte Einhaltung einer Mindestspurbreite bei Autobahnen/Schnellstraßen von 2,5 m.
  • Striktes Fahrverbot für LKW, Busse, Wohnwagen und sonstige Anhänger in der linken Spur.
  • Physische Trennung bei Gegenverkehrsbereichen durch Leitplankensysteme.
  • Verbesserte Kennzeichnung der Spuren durch bessere Bodenmarkierung.
  • Vermehrte Kontrolle der Geschwindigkeitsbeschränkungen.

Auch bei der Sicherheit in den Autobahn- und Schnellstraßentunnels sei dringender Handlungsbedarf gegeben, so Eder weiter. Die Sicherheitsstandards lassen - wie leider auch die Bilanz des Osterverkehrs zeige - immer noch zu wünschen übrig. Die SPÖ fordert eine rasche Adaptierung aller österreichischen Tunnels nach heute als vorbildlich geltenden Sicherheitsbestimmungen. Verbesserte Tunnelbeleuchtung, hellere Tunnelwände und eine bessere Anpassung der Tunnelbeleuchtung sind sofort in die Tat umzusetzen.

"Verstärkte Unfallforschung, strenge Kontrolle der Gurtenpflicht sowie verstärkte Bewusstseinsbildung sind ebenfalls Maßnahmen, die raschest möglich für die Sicherheit der Menschen auf der Strasse umgesetzt werden müssen", so Eder abschließend. (Schluss) ns/mp

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