• 17.04.2001, 13:33:21
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  • OTS0120 OTW0084

Eder zu Oster-Unfallbilanz: Es ist noch viel zu tun!

Tunnelsicherheit und Baustellenabsicherung muss verbessert werden!

Wien (SK) "Glücklicherweise wurde am heurigen Osterwochenende nicht
wieder ein Negativrekord gebrochen. Doch sich in falscher Sicherheit
zu wiegen, wäre die falsche Strategie. Es ist noch viel - vor allem
im Bereich Tunnelsicherheit und Baustellenabsicherung - zu tun",
betonte Dienstag SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder. Sichere Straßen
seien im heutigen Leben unverzichtbar. Die Anzahl der Autos steige
ebenso, wie der Transitverkehr mit LKW. Daher sei eine der
wichtigsten und raschest umzusetzenden Maßnahmen die Erstellung eines
Bundesverkehrswegeplans, da bis 2010 mit weiteren
Verkehrssteigerungen um 40 Prozent im Ost-West-Transit zu rechnen
ist. Jedwede Verzögerung ist unverantwortlich, erklärte Eder. ****

Bauarbeiten und damit Baustellen seien unvermeidbar. Das Unfallrisiko
sei jedoch möglichst niedrig zu halten. Die SPÖ fordert in diesem
Sinne:

* Strikte Einhaltung einer Mindestspurbreite bei
Autobahnen/Schnellstraßen von 2,5 m.
* Striktes Fahrverbot für LKW, Busse, Wohnwagen und sonstige Anhänger
in der linken Spur.
* Physische Trennung bei Gegenverkehrsbereichen durch
Leitplankensysteme.
* Verbesserte Kennzeichnung der Spuren durch bessere Bodenmarkierung.
* Vermehrte Kontrolle der Geschwindigkeitsbeschränkungen.

Auch bei der Sicherheit in den Autobahn- und Schnellstraßentunnels
sei dringender Handlungsbedarf gegeben, so Eder weiter. Die
Sicherheitsstandards lassen - wie leider auch die Bilanz des
Osterverkehrs zeige - immer noch zu wünschen übrig. Die SPÖ fordert
eine rasche Adaptierung aller österreichischen Tunnels nach heute als
vorbildlich geltenden Sicherheitsbestimmungen. Verbesserte
Tunnelbeleuchtung, hellere Tunnelwände und eine bessere Anpassung der
Tunnelbeleuchtung sind sofort in die Tat umzusetzen.

"Verstärkte Unfallforschung, strenge Kontrolle der Gurtenpflicht
sowie verstärkte Bewusstseinsbildung sind ebenfalls Maßnahmen, die
raschest möglich für die Sicherheit der Menschen auf der Strasse
umgesetzt werden müssen", so Eder abschließend. (Schluss) ns/mp

Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.at

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