• 02.04.2001, 14:20:39
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  • OTS0179 OTW0132

Zierler: "Wehleidige und scheinheilige Aussagen von Verzetnitsch"

Wien, 2001-04-02 (fpd) - Als "wehleidig und scheinheilig" bezeichnete
heute FPÖ-Generalsekretärin Abg. Theresia Zierler die Aussagen von
ÖGB-Präsident Verzetnitsch zur angeblichen "Menschenhatz" auf
Hauptverbandspräsident Sallmutter.****

"Der allmachtsgewohnte ÖGB-Präsident kann und will offensichtlich
berechtigte Kritik nicht von Menschenhatz unterscheiden. Gerade weil
Sallmutter seinen Mitgliedern verpflichtet ist, hätte er Reformen
nicht jahrelang blockieren dürfen", so Zierler. Opfer seines
jahrelangen Schleifenlassens seien nämlich die Versicherten, deren
Anspruch auf ein funktionierendes und vor allem gesichertes
Gesundheitssystem dadurch in Gefahr geraten sei. Speziell in
Zusammenhang mit Hauptverbandspräsident Sallmutter sei daher Kritik
als mehr als angebracht.

"Hätte dieser nur mit halb so viel Konsequenz die Sanierung der
Kassen vorangetrieben wie er momentan an seiner Opferrolle bastelt,
stünden wir heute besser da", kritisierte Zierler. Im übrigen sei der
ÖGB-Präsident bezüglich der Wortwahl sonst nicht unbedingt
zimperlich. "Bei den Aussagen seines Parteifreunds Kaske "die
Republik wird brennen", hat der ÖGB-Präsident mit keiner Wimper
gezuckt. Für den Aufbau des künstlichen Märtyrerimages von Hans
Sallmutter müssen jetzt sogar die Begriffe Demokratie und Rechtsstaat
herhalten", so Zierler abschließend. (Schluß)

Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat

Tel.: (01) 40 110 /5491

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