Zierler: "Wehleidige und scheinheilige Aussagen von Verzetnitsch"

Wien, 2001-04-02 (fpd) - Als "wehleidig und scheinheilig" bezeichnete heute FPÖ-Generalsekretärin Abg. Theresia Zierler die Aussagen von ÖGB-Präsident Verzetnitsch zur angeblichen "Menschenhatz" auf Hauptverbandspräsident Sallmutter.****

"Der allmachtsgewohnte ÖGB-Präsident kann und will offensichtlich berechtigte Kritik nicht von Menschenhatz unterscheiden. Gerade weil Sallmutter seinen Mitgliedern verpflichtet ist, hätte er Reformen nicht jahrelang blockieren dürfen", so Zierler. Opfer seines jahrelangen Schleifenlassens seien nämlich die Versicherten, deren Anspruch auf ein funktionierendes und vor allem gesichertes Gesundheitssystem dadurch in Gefahr geraten sei. Speziell in Zusammenhang mit Hauptverbandspräsident Sallmutter sei daher Kritik als mehr als angebracht.

"Hätte dieser nur mit halb so viel Konsequenz die Sanierung der Kassen vorangetrieben wie er momentan an seiner Opferrolle bastelt, stünden wir heute besser da", kritisierte Zierler. Im übrigen sei der ÖGB-Präsident bezüglich der Wortwahl sonst nicht unbedingt zimperlich. "Bei den Aussagen seines Parteifreunds Kaske "die Republik wird brennen", hat der ÖGB-Präsident mit keiner Wimper gezuckt. Für den Aufbau des künstlichen Märtyrerimages von Hans Sallmutter müssen jetzt sogar die Begriffe Demokratie und Rechtsstaat herhalten", so Zierler abschließend. (Schluß)

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