Sima zu 16. Temelin-Störfall: Kein Tag ohne Pannen-Meldung!

Endgültige Abschaltung bis Ende der Gesamt-UVP!

Wien (SK) Nach dem heutigen - mittlerweile 16. - Störfall im AKW Temelin fordert SPÖ-Umweltsprecherin Ulli Sima erneut die endgültige Abschaltung des grenznahen AKW. "Es vergeht kaum ein Tag ohne Pannen-Meldung aus Temelin. Da kann man doch nicht einfach zur Tagesordnung übergehen und die AKW-Betreiber in Ruhe an ihrem Prestige-Objekt unweit unserer Grenzen weiter werken lassen", so Sima. ****

"Die österreichische Bundesregierung muss endlich die Konsequenzen aus der Pannenserie ziehen und darf sich nicht weiter auf die Beschlüsse von Melk zurückziehen". Für die Umweltsprecherin ist ein Weiterbetrieb des AKW nach dem 16. Zwischenfall seit Beginn der nuklearen Kettenreaktion im Oktober bis zur Beendigung der Gesamt-UVP undenkbar. "Die Techniker haben die Probleme in Temelin ganz offensichtlich nicht im Griff und können das wahre Ausmaß des Debakels auch nicht länger geheim halten. Sie scheitern nahezu täglich mit ihren verzweifelten Versuchen, das AKW immer wieder hochzufahren", so Sima.

Unerträglich sei zudem, dass die AKW-Betreiber sämtliche Warnungen vor einem erneuten Hochfahren von Seiten etlicher Atom-Experten und AKW-Mitarbeitern einfach ignorieren. "Angesichts der unzähligen Störfälle und Pannen in Temelin erwartet sich die Bevölkerung von der österreichischen Bundesregierung endlich klare Worte und viel mehr noch konkrete Schritte. Während in Tschechien emsig an den Vorbereitungen des nächsten Probelaufs gearbeitet wird, wartet die österreichische Bundesregierung offensichtlich wieder einmal nur ab", kritisiert Sima abschließend. (Schluss) ns/mp

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