Blecha: Mit Zutrittsverweigerung eines Pensionistenvertreters erreicht Brüskierung der Senioren ihren Höhepunkt

Wien (SK) "Ich dachte an einen verspäteten Aprilscherz, als einem Seniorenvertreter der Zutritt zu den Beratungen verwehrt wurde", sagte der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, Karl Blecha, in einer ersten Stellungnahme. ****

Dem Österreichischen Seniorenrat - der Dachorganisation aller Seniorenvereinigungen - wurde trotz Sozialpartnerstatus heute morgen die Teilnahme an der Sitzung des Sozialausschusses mit dem Sozialpartner-Hearing über die Ambulanzgebühren verweigert. Dies stelle, so Blecha, eine "eklatante Verletzung des Bundesseniorengesetzes dar, die einem Gesetzesbruch gleichkommt", empörte sich Blecha, der auch den Vorsitz im Österreichischen Seniorenrat inne hat, über die "Ausgrenzung" der Pensionistenvertreter in der wichtigen Frage der Gesundheitsversorgung.

"Mit der Nichteinbeziehung der Vertreter von zwei Millionen Pensionistinnen und Pensionisten zum heutigen Sozialpartner-Hearing zum Thema Ambulanzgebühren im Parlament hat die Brüskierung der älteren Generation durch die FPÖ und die ÖVP ihren Höhepunkt erreicht", so Blecha empört. Die Ambulanzgebühr bezeichnete Blecha als "Krankensteuer", die trotz aller Ausnahmeregelungen die sozial Schwächeren trifft. "Die Ambulanzgebühren sind ein schwerer Schlag gegen die Volksgesundheit", so Blecha abschließend. (Schluss) wf/mm

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