- 29.03.2001, 11:47:24
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SP-Ludwig: Erfolgreichen Wiener Weg in der Drogenpolitik fortsetzen
Kranken helfen, Dealer strafen
Wien (SPW) "Während beispielsweise in Niederösterreich die
Hardliner von ÖVP und FPÖ in Sachen Drogenpolitik frohlocken und
bereits für mehr Strafe statt Hilfe eintreten, wird Wien seinen
erfolgreichen Weg weitergehen", kommentierte am Donnerstag die
stellvertetende Landesparteisekretärin der SPÖ Wien, LAbg. Martina
Ludwig die gestern von ÖVP und FPÖ beschlossene Novelle des
Suchtmittelgesetzes. "Die Wiener SPÖ hat sich bisher klar für eine
Drogenpolitik im Sinne von Therapie statt Strafe ausgesprochen und
wird an dieser humanen Herangehensweise, die auch von den Wienerinnen
und Wienern unterstützt wird, sicher festhalten", betonte Ludwig
gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien. ****
"Die derzeitige Bundesregierung, die von einer Mehrheit der
Wienerinnen und Wiener ein schlechtes Zeugnis ausgestellt erhielt,
setzt trotz aller ExpertInnen-Kritik ihre ‚Law und Order‘-Politik
fort, anstatt den Menschen Hilfe anzubieten", kritisierte Ludwig die
Vorgehensweise der Bundesregierung. "Die inhumane Politik von FPÖ und
ÖVP wird einmal mehr deutlich: Statt Therapiemöglichkeiten für
Suchtgiftkranke auszubauen werden sie kriminalisiert. Die Wiener SPÖ
wird diesen falschen Weg sicher nicht akzeptieren. Denn für uns ist
klar: Hilfe für Kranke und Strafe für Dealer", so Ludwig
abschließend. (Schluss) gd
Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ-Wien
Tel.: (01) 53 427-235
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