Leitl begrüßt Annäherung Mazedoniens an die EU

Mazedoniens Außenminister Kerim zu Gesprächen mit Präsident Leitl in der Wirtschaftskammer Österreich - 17:30 Uhr Vortrag Kerims im Club IW zur EU-Integration Mazedoniens

"Mazedonien befindet sich zur Zeit in einer schwierigen Lage, eine politische Lösung mit den demokratischen albanischen Parteien zu finden. Trotzdem schreitet Mazedonien in der Annäherung an die Europäische Union kontinuierlich voran, was von Seiten der österreichischen Wirtschaft sehr begrüßt wird", sagte heute, Mittwoch, WKÖ-Präsident Christoph Leitl, anlässlich des Besuchs von Mazedoniens Außenminister Srgjan Kerim in der Wirtschaftskammer Österreich. Ein wesentliches Signal sei vor allem das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen zwischen Mazedonien und der EU, das Mitte April abgeschlossen werden wird. "Dies erleichtert den Außenhandel und wird daher zu einer Dynamisierung der Wirtschaftsbeziehungen zu Mazedonien beitragen", zeigte sich Leitl überzeugt.

Das heute in Wien unterzeichnete Investitionsschutzabkommen zwischen Österreich und Mazedonien trage dazu bei, dass sich auch die Rahmenbedingungen für österreichische Direktinvestitionen in Mazedonien verbessern und die Außenhandelsbeziehungen vertiefen können. Die österreichischen Exporte nach Mazedonien haben sich in den letzten beiden Jahren abgeschwächt und betrugen im Jahr 2000 rund 720 Millionen Schilling. "Die verbesserten Rahmenbedingungen sowie verstärkte Aktivitäten der AUSSENWIRTSCHAFT ÖSTERREICH der WKÖ sollten aber eine Trendumkehr bewirken", meinte Leitl. So wird die Wirtschaftskammer Österreich am 20. und 21. Juni eine Wirtschaftsmission mit heimischen Exportfirmen nach Mazedonien durchführen, in enger Zusammenarbeit mit dem seit Juli 1998 errichteten Marketingbüro der WKÖ in Skopje. Ebenso wird eine österreichische Beteiligung an der Wiederaufbaumesse BIRE in Skopje vom 5. bis 8.12.2001 organisiert.

Mazedonien befindet sich in einem Strukturwandel und einem entscheidenden Transformationsprozess. Ausländische Investoren nehmen dabei eine wichtige unterstützende Rolle ein. Interessante Investitionsmöglichkeiten für ausländische Firmen ergeben sich vor allem im IT-Bereich, in der Mikorelektronik und bei der Energieproduktion. Ebenso bieten der Ausbau und die Modernisierung des Straßen- und Eisenbahnnetzes in Mazedonien besondere Chancen für Österreichs Exportwirtschaft. (Ne)

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