Antoni zu Lehrerdienstrecht: Rasenmähermethode statt Bildungsoffensive

Wien (SK) "Die Regierung betreibt eine budgetpolitisch motivierte Rasenmähermethode anstatt der angekündigten Bildungsoffensive", kommentiert SPÖ-Bildungssprecher Dieter Antoni am Dienstag im Nationalrat die von Ministerin Gehrer ausgehandelten Änderungen im Landeslehrerdienstrecht(LDG). "Dieses LDG trägt dazu bei, den von der blau-schwarzen Regierung praktizierten Lehrerabbau zu unterstützen. Antoni nannte auch Zahlen: 2.118 Planstellen werden im Pflichtschulbereich eingespart - diese Maßnahmen seien allerdings erst der Anfang, da 5000 bis 6000 Lehrer später ihre Tätigkeit aufgeben müssten. Die Ankündigung der Regierung, Planstellen weniger einsparen zu wollen bezeichnete Antoni als "blanken Hohn und reinsten Zynismus gegenüber den Lehrern." Der SPÖ-Bildungssprecher kritisierte auch den geplanten Sonderurlaub für ältere Lehrer, der ein früheres Ausscheiden aus der pädagogischen Tätigkeit schmackhaft machen solle. In Wirklichkeit aber werde dadurch aber kein einziger neuer Lehrer eingestellt. ****

Antoni zeigte kein Verständnis dafür, dass "den Lehrern, anstatt ihnen Dankbarkeit und Belobigung für ihre jahrzehntelange pädagogische Tätigkeit zukommen zu lassen, auch noch die Jubiläumsprämie gestrichen wird." Als zusätzliche Belastung kämen noch die gekürzten Pensionen dazu. Antoni bezeichnete die Politik von Blau-Schwarz als "Lehrer- und Lehrerinnenabbaupolitik" und warnte vor einem massiven Qualitätsverlust im Unterricht und einer radikalen Kürzung des Bildungsangebots. (Schluss) re

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