Kurzparkzonen-Scheine werden auf Euro umgestellt

Wien, (OTS) Auch die Kurzparkzonenscheine werden auf Euro umgestellt. Mit einer im Landesgesetzblatt Nr. 13 /2001 erschienenen Verordnung wird die entsprechende Aufschrift "Euro" gesetzlich festgelegt. Die "Verordnung der Wiener Landesregierung, mit der die Verordnung der Wiener Landesregierung über die Art der zu verwendenden Kontrolleinrichtungen in Kurzparkzonen geändert wird", tritt mit 1. Jänner 2002 in Kraft.

In Arbeit ist außerdem eine weitere Verordnung, die die tatsächlichen Euro-Kosten für Kurzparken fixiert. Derzeit zahlt man für das Abstellen eines Fahrzeugs in der Kurzparkzone 6 ATS pro angefangene halbe Stunde (12 ATS für eine, 18 ATS für eineinhalb Stunden). Geplant ist, ab Euro-Einführung für die halbe Stunde 0,40, für die ganze Stunde 0,80 und für eineinhalb Stunden 1,20 Euro zu verlangen. Wer nur zehn Minuten die Kurzparkzone benützt, muss keine Parkometerabgabe zahlen, aber den gebührenfreien, violetten Zehn-Minuten-Parkschein durch Ankreuzen entwerten.****

Wissenswertes zum Thema Parkraumbewirtschaftung und Kurzparkzonen findet man übrigens im wien.at-Internet-Angebot der Stadt Wien www.wien.at/. Wer in der Volltextsuche das Stichwort "Kurzparkzonen" oder www.wien.at/verkehr/parken/ eingibt, erhält u.a. eine Übersicht über die flächendeckenden Kurzparkzonen in den Bezirken 1-9 und 20, den sogenannten "Pickerlbezirken". Das Parkpickerl kann man übrigens - wenn man die Voraussetzungen dafür erfüllt - auch über Internet bestellen.

Das Landesgesetzblatt LGBl mit dem Text der Verordnung erhält man auf folgenden Wegen:

o Zusendungen des LGBl sind über den Presse- und

Informationsdienst, Rathaus, 1082 Wien, möglich: telefonisch unter Telefon 4000/81026 Durchwahl, über email unter pro@m53.magwien.gv.at/ (die Zusendung per Mail ist allerdings derzeit noch nicht möglich), über Fax unter 4000/99/81026 (Fax-Zusendung bei Gesetzesblättern kleineren Umfangs möglich). Kosten entstehen erst bei umfangreicheren Mengen, ab 70 Blatt
pro Bestellung bzw. 10 einzelnen LGBl sind pauschal 350 ATS (entspricht dem Abonnementpreis) zu bezahlen.
o Das LGBl kann man auch direkt in der MA 6-Drucksortenstelle der

Stadthauptkasse, Rathaus, Stiege 7, Hochparterre, Tür 103 holen. Kosten auch hier: bei größeren Mengen (70 Blatt bzw. 10 einzelne LGBl) 350 ATS, darunter unentgeltlich.

Die vollständigen Texte der Wiener Landesgesetze und Verordnungen finden interessierte BürgerInnen im Internet, unter wien online www.wien.at, im Wiener Rechtsinformationssystem WRI (www.wien.at/mdva/wrivts/). Hier ist jeweils etwa vier Wochen nach Erscheinen eines neuen Landesgesetzblattes auch der komplette neue Gesetzestext samt Änderungen enthalten. (Schluss) hrs

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Helga Ruzicka-Stanzel
Tel.: 4000/81 856
e-mail: ruz@m53.magwien.gv.at

PID-Rathauskorrespondenz:

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK