- 22.03.2001, 14:25:10
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- OTS0216 OTW0163
Zierler: Unseriöse Aussagen Kuntzls
Wien, 2001-03-22 (fpd) - Als "unseriös, scheinheilig und
heuchlerisch" bezeichnete FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler die
heute von SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Kuntzl zur beitragsfreien
Mitversicherung und zum Kinderbetreuungsgeld aufgestellten
Behauptungen. ****
"Die SPÖ wollte bereits vor Jahren die beitragsfreie Mitversicherung
abschaffen. Jetzt diesbezüglich Forderungen aufzustellen, ist mehr
als heuchlerisch," kritisierte Zierler. Der Vorwurf, das Vorgehen der
Regierung in der Frage der Mitversicherung sei rein ideologisch
motiviert, wies Zierler aufs schärfste zurück, sie verwehrte sich
außerdem entschieden dagegen, mit der SPÖ, die vor Jahren für die
Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung eingetreten war,
ideologisch in einen Topf geworfen zu werden.
Die Forderung nach mehr Kindergärten sei reine Augenauswischerei, das
sei kein Allheilmittel für die bessere Vereinbarkeit von Beruf und
Familie. Außerdem seien hier vor allem die Länder gefordert und, wie
Studien belegen, seien es vor allem die Öffnungszeiten, die
verbessert werden müßten.
Ausschließlich ideologisch motiviert sei hingegen die Behauptung,
durch das Kinderbetreuungsgeld würden Frauen aus dem Arbeitsmarkt
gedrängt. "Tatsächlich hat die SPÖ mit ihrem Quasi-Berufsverbot für
Frauen während der Karenzzeit und der damit verbundenen Absenz vom
Arbeitsmarkt den Grundstein dafür gelegt, daß Frauen bei ihrem
Wiedereinstieg in die Berufswelt kaum Chancen hatten. Mangels echter
Ideen beschränkt sich Kuntzl aber wieder auf die ununterbrochene
Wiederholung von Unwahrheiten und Gemeinplätzen - unter beständiger
Verdrängung eigener Versäumnisse", so Zierler abschließend. (Schluß)
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
Tel.: (01) 40 110 /5491
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