• 22.03.2001, 10:12:36
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Häupl zu Gast bei CharimKlocker: "Haiders Politik darf in Wien keinen Platz haben!"

Personenkomitee-Veranstaltung: Viele Gäste - viele Gespräche - ein Konsens

Wien (SPW) Ein voller Erfolg war gestern Abend die Veranstaltung
des überparteilichen Personenkomitees im Rahmen der Serie "Sie und
der Bürgermeister zu Gast bei..." in der Galerie CharimKlocker. Als
Gastgeber traten diesmal Miryam und Daniel Charim, Rudi Klausnitzer
und Siegfried Meryn auf. Neben Bürgermeister Michael Häupl folgten
auch unzählige Prominente, KünstlerInnen und Wiener Persönlichkeiten
der Einladung.****

Bürgermeister Michael Häupl betonte in seiner Rede die
"fundamentale Richtungsentscheidung" in der bevorstehenden Wiener
Wahl, "die symbolisch als Häupl gegen Haider bezeichnet" werden
könne. Er stehe für ein Wien der Weltoffenheit, der Toleranz, der
Zukunft, der freien Kunst und Kultur. Haider stehe für eine Politik,
die völlig bewusst und keineswegs spielerisch oder zufällig
Antisemitismus einsetze, für eine Politik der Ausländer-, Frauen- und
Kulturfeindlichkeit. Das Schweigen und Verharmlosen des
Bundeskanzlers sei dabei völlig inakzeptabel.

"Am 25. März geht es darum, dieser Politik der Aufhetzung und
Verharmlosung eine klare Absage zu erteilen. Wien muss eine Stadt mit
Zukunft bleiben, Haider darf in einer solchen Stadt keine Rolle
spielen!", zeigte sich Häupl entschlossen und bedankte sich in diesem
Zusammenhang bei den über 36.000 UnterstützerInnen des
Personenkomitees für deren Hilfe und Einsatz zugunsten eines Wiens,
in dem eine Politik des Hasses und des Gegeneinander keinen Platz
hat.

Der Einsatz und die Sorge um Österreich und Wien zeigte sich dann
auch besonders in den Reden der Gastgeber und den folgenden
Gesprächen und Diskussionen. Siegfried Meryn wies in seiner
Eigenschaft als Universitätsprofessor, Arzt und Vater zweier Kinder
insbesondere auf die Wichtigkeit von Bildung und Wissenschaft hin.
Österreich sei durch den Sparkurs der Bundesregierung bei
Investitionen in die Bildung europaweites Schlusslicht - Wien sei
auch hier anders und investiere seit Jahren massiv in die Zukunft
unserer Kinder, stellte Meryn in seiner Rede fest. Rudi Klausnitzer
konnte sich Meryn nur anschließen und bezeichnete Wien als "Licht der
Freiheit, Weltoffenheit, Chancen und der Toleranz inmitten eines
vereinten Europas". Daniel Charim ging schließlich besonders auf die
Gefahr des Antisemitismus in Österreich ein. "Haider hat sich mit
seinen antisemitischen Äußerungen von sämtlichen höheren Funktionen
selbst ausgeschlossen. Das Schweigen des Bundeskanzlers schadet
Österreich, nach außen und nach innen", so Charim, der auch darauf
hinwies, dass Bürgermeister Häupl als erster entschieden und mit
lauter Stimme gegen diesen Antisemitismus aufgetreten ist. Am 25.
März gelte es daher zwischen den Symbolfiguren zweier diametral
verschiedener Politikstile zu wählen: "Häupl oder Haider" (Schluss)
kh

Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ-Wien

Tel.: (01) 53 427-235

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