AKS: Demokratiedefizite an Schulen müssen aufgehoben werden

SchülervertreterInnen bieten LehrerInnengewerkschaft Projekt "Politische Bildung hautnah" an

Wien (SK) Die Forderung nach einer umfassenden Demokratiereform an den Schulen erhebt die Aktion Kritischer SchülerInnen (AKS) für das verbliebene Schuljahr. Kernpunkte stellen das Versammlungsrecht für SchülerInnen, der Ausbau der politischen Bildung und der Aufbau von SchülerInnenparlamenten nach dem Vorbild der Wiener LandesschülerInnenvertretung (LSV) dar. "Die beste politische Bildung stellt die gelebte Schuldemokratie dar. Zur Zeit steht den SchülerInnen nicht einmal das Versammlungsrecht zu", kritisierte Oliver Prausmüller, Bundesvorsitzender der AKS, die über einjährige Blockade eines diesbezüglichen "Schuldemokratieantrags" durch die Regierungsparteien im Parlament. Die geplante Einführung des Faches Politische Bildung an den AHS in der 7. und 8. Klasse wird als "wichtiger Schritt in Richtung einer Schuldemokratiereform" gesehen. "Problematisch" sei hingegen für den SchülerInnenvertreter, dass "nur ältere SchülerInnen dieses Fach besuchen können". ****

Den protestbereiten LehrerInnen bietet Prausmüller das Projekt "politische Bildung hautnah" an. Auch unter den SchülerInnen gärt es angesichts von überbordenden KlassenschülerInnenzahlen, Schulabweisungen und der Gefährdung von Zusatzangeboten. Im Rahmen von "Politische Bildung hautnah" soll aus Protest gegen den Sparkurs der Regierung im Bildungsbereich der Regelunterricht ausgesetzt werden. Stattdessen sollen Podiumsdiskussionen mit PolitikerInnen aller Parteien und ExpertInnen über die Auswirkung des Qualitätsabbaus an den Schulen treten. "Das wäre direkte Informationsarbeit und die Verantwortlichen könnten nicht weiter über die Betroffenheit vor Ort hinwegsehen", kommentierte Prausmüller die Zielsetzungen. (Schluss) ps/mm

Für weitere Informationen stehen wir unter 0699/114 08 142 (O. Prausmüller) zur Verfügung.

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