Dirnberger: Haupt soll Non-Stop-Nonsens der FPÖ endlich beenden

Um Spitalsambulanzen zu entlasten bedarf es mehr Fachärzte mit Kassenverträgen

Wien (OTS) - "Minister Haupt braucht nicht, wie von ihm angekündigt, nach einer Lösung bei den Ambulanzgebühren suchen. Vielmehr hat er sofort auf sie zu verzichten, Haupt soll endlich den Non-Stop-Nonsens der freiheitlichen Regierungsmitglieder in der Gesundheitspolitik beenden." Das fordert heute AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB-FCG-Fraktion) und verlangt vom Sozialminister: "Der Tierarzt Haupt soll von weiteren Rosskuren an menschlichen Patienten Abstand nehmen".

Die Ambulanzgebühr hat schon in der kurzen Zeit in der sie -verfassungswidrig - in Kraft war, gezeigt, dass sie keinerlei Lenkungseffekte hat. Damit fällt eines der Hauptargument zur Einführung der Ambulanzgebühr weg. Sie ist somit nur eine unsoziale Methode zur Geldbeschaffung. "Um die Patienten aus den Ambulanzen hinaus in die Ordinationen der niedergelassenen Ärzte zu bringen, bedarf es endlich mehr Fachärzte mit Kassenverträgen. Doch das verhindern die etablierten Ärztekammerfunktionäre, weil sie nach § 343 ASVG zu jedem neuen Vertrag, den die Krankenkassen mit einem Jungarzt abschließen, zustimmen müssen. Um sich unliebsame Konkurrenz vom Hals zu halten, verhindern die Vertreter der Ärztekammern auf diese Weise zusätzliche Kassenärzte", kritisiert Dirnberger und fordert Staatssekretär Waneck, selbst Facharzt, zum Eingreifen auf.

Angebot statt Strafgebühr für Patienten schaffen

"Wenn es Haupt ernst ist mit seinen Maßnahmen zur Entlastung der Spitalsambulanzen, muss der § 343 ASVG, wie von der ÖAAB-FCG-Fraktion seit Beginn der 90er Jahre verlangt, endlich fallen", fordert AK-Vizepräsident Dirnberger vernünftige Lösungen zur Entlastung der Spitalsambulanzen statt primitivem Abkassieren bei den Patienten.

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