- 20.03.2001, 09:43:27
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Hable zur Ambulanzgebühr: Nicht auf dem Rücken des Krankenhauspersonals abkassieren!
Wahl des Vorsitzenden und der Stellvertreter in der Bundessektion Landesanstalten und Betriebe in der GÖD
Wien (OTS) - Der Bundessektionstag der Bundessektion
Landesanstalten und Betriebe (BS 9) in der Gewerkschaft Öffentlicher
Dienst setzt morgen am 21.3.2001, die Beratungen im Hotel Traumpark
in Wels fort.
Einer der Höhepunkte dieses 2. Tages werden Referate mit
anschließender Diskussion mit Universitätsprofessor Dr. Christoph
Giesinger, ärztlicher Direktor des Krankenhauses der Barmherzigkeit
in Wien, und Mag. Michael Schöfecker, Abteilung Statistik, OÖ.
Landesregierung, zu den Themen die Bevölkerungsentwicklung und
öffentliches Gesundheitswesen, sowie die demokratischen
Herausforderungen des kommenden Jahrzehnts, sein.
Hier werden gegenwärtige und zukünftige Parameter evaluiert bzw.
diskutiert. Schwerpunkte der österreichischen Gesundheitspolitik die
sich auf Grund der Bevölkerungsentwicklung ergeben, können bereits
angedacht, und entsprechende Präventivmassnahmen vorgeschlagen
werden.
Auch findet die Wahl des Vorsitzenden der Bundessektion 9 und der
Vertreter, sowie weiterer Leitungsmitglieder statt. Der bisherige
Vorsitzende Dir. Johann Hable stellt sich für eine weitere
Funktionsperiode zur Verfügung. Als Stellvertreter kandidieren der
Zentralbetriebsratsvorsitzende Peter Maschart (NÖ) und das
oberösterreichische Zentralbetriebsratsmitglied Walter Bauer.
In Anträgen an den Bundessektionstag werden folgende Themen
behandelt:
Amulanzgebühr: Die derzeitige Regelung ist ineffizient (erreicht
ihr Ziel nicht und bringt kaum Finanzerträge).
Ohne zusätzliches Personal ist das Ausfüllen des Datenblattes für
die Ambulanzgebühr auf Dauer nicht möglich. Es ist auch nicht
einzusehen, dass auf den Rücken des Krankenhauspersonals abkassiert
wird, ohne das auch nur ein Schilling im Krankenhaus, oder bei denen
verbleibt, die die Arbeit machen.
Reformstau auflösen:
Die Bundessektion Landesanstalten und Betriebe in der Gewerkschaft
öffentlicher Dienst fordert die unverzügliche Novellierung
nachstehender Bundesgesetze. Jahrelange Verhandlungen sind
erfolgreich zu beenden:
- Heilmasseure
- Neugestaltung der NTF Dienste
- Novellierung des MTD Gesetzes
- Hebammengesetz
- Rettungssanitäter
- Novellierung des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes sowie
aller Sanitätshilfsdienste
- mehr Lehrstellen für Jugendliche in Österreichs
Gesundheitseinrichtungen
- Öffnung der Bundesministerien für mehr Mitwirkung und
Mitbestimmung in sozialen und gesundheitlichen Angelegenheiten
GÖD in Verhandlungen einbeziehen:
Die österreichweiten Konferenzen der Gesundheits- und
Sozialreferenten, findet ohne Sozialpartner statt.
Der Bundessektionstag verlangt daher eine Einbindung der
Bundessektion in diese Gespräche um Sozialpartnerschaft nicht nur als
Schlagwort zu nehmen, sondern sie auch in die Tat umzusetzen.
Rückfragehinweis: Johann Hable
Vorsitzender der BS 9 in der GÖD
Tel.: 0664 / 243 5335
Hotel Traunpark
Tel.: 0742 / 622 36-0
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