- 16.03.2001, 13:57:31
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Medizin populär: Wetterfühligkeit und was wirklich dagegen hilft
Weitere Themen in der aktuellen Ausgabe: Älter
werden, aber nicht allein - L-Carnitin für Sportler und
Abnehmwillige: außer Spesen nichts gewesen =
Wien (OTS) - Fast jeder Zweite in Mitteleuropa leidet unter dem
Wetter. Föhn, Wetterumschwünge und Tiefdruck verursachen Beschwerden
von depressiven Verstimmungen über Kopfschmerzen bis zur akuten
Verschlechterung von Herz-Kreislaufkrankheiten.
Mit Kopfwehpulvern kommt man nicht weit, wie
Wetterfühligkeitsopfer wissen. Der Kopf bleibt dumpf. "Sehr gute
Erfolge können mit Melisse erreicht werden", erklärt Dr. Alois
Machalek, Leiter der Beratungsstelle für Wetterfühligkeit der Stadt
Wien. Ob als alkoholischer Extrakt, Tee oder Bad - die Inhaltsstoffe
der Heilpflanze wirken genau dort, wo eine der Wurzeln der
Wetterfühligkeit vermutet wird: beim unbewussten (vegetativen)
Nervensystem. Bestimmte Wetterlagen können auch den Hormonhaushalt
durcheinander bringen - bei Föhn zum Beispiel produziert der Körper
deutlich mehr Stresshormon Adrenalin. Schließlich kann auch das
Gleichgewichtsorgan im Ohr durch Wetteränderungen "beleidigt" werden.
Es registriert auch Druckschwankungen und die können bei einem
Wetterumschwung beträchtlich sein.
Sind die akuten Beschwerden gelindert, können die
längerfristigen Maßnahmen einsetzen. "Alles in allem geht es um die
Stärkung der seelischen und körperlichen Konstitution", fasst Dr.
Walter Trattner von der Beratungsstelle für Wetterfühligkeit in Graz
zusammen. Wie man das anstellt, kann individuell recht verschieden
sein. In vielen Fällen haben sich jedenfalls Entspannungstechniken
sehr bewährt. Je nach Geschmack kann das autogenes Training,
Progressive Muskelentspannung nach Jakobson, Qi Gong, Yoga oder etwas
anderes sein.
Unverzichtbar ist auch die "Abhärtung" des Körpers und das
heißt hinaus bei jedem Wetter zum Spazieren gehen oder Sport,
Wechselduschen, Sauna, Kneipp-Anwendungen usw. Bewegung ist generell
wichtig: Überdurchschnittlich viele Wetterfühlige sind unsportlich
und übrigens auch übergewichtig. Weiters legen die Experten den
Wetterfühligen einen regelmäßigen Lebensrhythmus mit ausreichend
Schlaf ans Herz. Lesen Sie mehr darüber in der aktuellen Ausgabe von
Österreichs größtem Gesundheitsmagazin.
Die neuen Alten
Wir leben immer länger und es kommt immer mehr auf das
"richtige" Älter werden an. Wo Sie dabei Unterstützung finden, lesen
Sie in der Aprilausgabe von Medizin populär. Dort finden Sie auch
eine Antwort auf die Frage, ob das für Sportler und Abnehmwillige
angepriesene L-Carnitin wirklich etwas bringt. So viel sei gesagt:
Das Geld kann man sich sparen, wenn man nicht an speziellen
Krankheiten leidet. (Schluss)
Rückfragehinweis: Verlag der Österreichischen Ärztekammer,
Tel.Nr. 01/512 44 86.
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