Helmut Obermayr, Leiter der Hauptabteilung Religion/Hörfunk erhält Kulturmedaille des Landes Oberösterreich

Wien (OTS) - Helmut Obermayr, Leiter der Hauptabteilung Religion/Hörfunk bekommt heute - Freitag, 16. März 2001 - um 17.00 Uhr im oberösterreichischen Landhaus durch Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer die Kulturmedaille des Landes Oberösterreich verliehen.****

Die Kulturmedaille wird Dr. Helmut Obermayr für die Initiative des "ORF-Friedenslichtes aus Bethlehem" verliehen. Diese
Initiative hat sich von Oberösterreich aus auf mehr als 20 Länder Europas ausgebreitet. Sie ist in Österreich in kurzer Zeit zu
einem neuen Weihnachtsbrauch geworden, der für viele Menschen ganz selbstverständlich geworden ist. Entstanden ist sie 1986 im Rahmen der Aktion Licht ins Dunkel - eigentlich nur als einmalige Aktion für Licht ins Dunkel in Oberösterreich geplant. Dr. Helmut Obermayr konzipierte die Initiative, um an den Sinn von
Weihnachten und an den Kern der Weihnachtsbotschaft zu erinnern.

Hörfunkintendant Manfred Jochum: "Ich gratuliere Helmut
Obermayr sehr herzlich zu dieser Auszeichnung. Die Religion ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil zur Sicherung unserer hohen Programmqualität, sondern für viele Hörerinnen und Hörer Besinnung, Zuflucht, Ratgeber, oder einfach ein Teil des Alltags. Helmut Obermayr hat durch diese Initiative bewiesen, dass dies
nicht nur die Sendungen betrifft, sondern auch off-air-Aktivitäten wie das Friedenslicht."

Schon im ersten Jahr wurde dieses ORF-Friedenslicht aus
Bethlehem so begeistert aufgenommen, dass die Wiederholung selbstverständlich war. Im dritten Jahr brachten die Züge der ÖBB das ORF-Friedenslicht bereits in alle österreichischen Bahnhöfe, 1989 nach dem Fall des Eisernen Vorhanges brannte es erstmals in
der damaligen CSSR und an der Berliner Mauer. Deutschland und die Schweiz, vor allem aber die ehemaligen osteuropäischen Länder haben das kleine Symbol in den folgenden Jahren aufgenommen. Das ORF-Friedenslicht erinnert daran, dass bei der Geburt Jesu Engel
den Hirten in Bethlehem den "Frieden für die Menschen guten Willens" versprochen haben. So wie das Friedenslicht von Hand zu Hand weitergegeben wird, muss auch der Friede von Mensch zu Mensch weitergegeben werden. Das ORF-Friedenslicht ist eine Aufforderung, sich für Frieden und Solidarität einzusetzen, im zwischenmenschlichen Bereich und in der Gesellschaft insgesamt.

Zum 15. Mal entzündete im Jahr 2000 ein Kind aus Oberösterreich in der Geburtsgrotte in Bethlehem ein Licht, das in einer Speziallampe mit dem Flugzeug nach Österreich gebracht und zu Weihnachten von Linz aus mit Zügen, vom Roten Kreuz, den Feuerwehren, den Pfadfindern und vielen anderen Organisationen in ganz Österreich und mehr als zwanzig Ländern verteilt wurde. Viele prominente Europäer haben das ORF-Friedenslicht aus Bethlehem als Weihnachtsgruß aus Österreich erhalten: der Papst - im Vorjahr schon zum zweiten Mal -, Vaclav Havel, Michael Gorbatschow, die Präsidenten des Europäischen Parlamentes. Entscheidend ist aber, dass es Millionen Menschen in Europa als Symbol des Weihnachtsfriedens annehmen und weitergeben.

Dr. Helmut Obermayr war im ORF-Landesstudio Oberösterreich von 1985 bis 1998 für die Aktion "Licht ins Dunkel" verantwortlich. Nach seiner Bestellung zum Leiter der Hauptabteilung Religion/Hörfunk betreut er von Wien aus die Aktion ORF-Friedenslicht aus Bethlehem gemeinsam mit dem Landesstudio Oberösterreich, das nach wie vor Zentrum und Ausgangspunkt der Initiative ist. Obermayr: "Ich habe nie daran gedacht, dass sich diese Idee so ausbreiten könnte. Das war nur möglich, weil so viele Menschen daran mit arbeiten. Der erste Anstoß zu dieser Überlegung kam von einer Hörerin, dann haben alle Mitarbeiter von Licht ins Dunkel in Oberösterreich mit ganzem Engagement mitgearbeitet. Schließlich hat das Friedenslicht in ganz Österreich und in 20 Ländern Menschen gefunden, die es mit viel Liebe und Überzeugung, mit Begeisterung und großem Einsatz verbreiten und verteilen. Das ist das Wunderbare an dieser Aktion, das freut mich am meisten, weil wir als ORF damit auch einen
Beitrag leisten, wieder den Sinn des Weihnachtsfestes bewusst zu machen, und die Menschen anregen, sich für das friedliche Zusammenleben einzusetzen."

Dr. Helmut Obermayr, der 24 Jahre lang im ORF-Landesstudio Oberösterreich gearbeitet hat, ist seinem Heimatbundesland aber nicht nur durch das ORF-Friedenslicht aus Bethlehem verbunden. Im Rahmen der ORF-Hauptabteilung Religion/Hörfunk hat er auch die Ökumenische Sommerakademie initiiert, die heuer zum dritten Mal im Stift Kremsmünster stattfindet.(ih)

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