- 15.03.2001, 12:56:24
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BRINEK: ÖVP FÜR MEHRJÄHRIGKEIT VON FÖRDERVERTRÄGEN Bessere Budgetplanung für Künstlerorganisationen notwendig
Wien, 15. März 2001 (ÖVP-PK) Staatssekretär Franz Morak hat heute,
Donnerstag, im Budgetausschuss im Parlament dem lang gehegten Wunsch
von Künstlerorganisationen nach einer Mehrjährigkeit von
Förderverträgen - nach den positiven Erfahrungen und Entscheidungen
von Stadtrat Dr. Peter Marboe in Wien - zugestimmt. Damit wird
Künstlerorganisationen, wie zum Beispiel den Theatern, eine
Planungssicherheit gegeben. Die ÖVP sagt ihre parlamentarische
Unterstützung zu, erklärte heute, Donnerstag, ÖVP-
Wissenschaftssprecherin Dr. Gertrude Brinek, Mitglied im
Kulturausschuss. ****
Als positives Beispiel führte Brinek in diesem Zusammenhang die
Erfolgsgeschichte "Porgy und Bess", ein Jazzclub in der Riemergasse
in Wien, an. Der Bund leistet innerhalb von drei Jahren 12,5
Millionen Schilling aus Kunstförderungsmitteln als
Investitionskostenzuschuss. Im Dezember des letzten Jahres ist der
Jazzclub eröffnet worden. Seither habe sich der Raum durch den
Clubcharakter, seine vielseitige Verwendbarkeit und die hohe
Auslastung bereits bestens bewährt, so die Abgeordnete. Nach einer
blamablen Fehlentscheidung sozialdemokratischer Kunstpolitiker seien
zuvor jahrelang 13 Millionen in die Erhaltung einer Baustelle
geflossen, ohne dass hier eine Entscheidung getroffen worden wäre.
"Wien hat damit eine anspruchsvolle erste Adresse im Bereich des
experimentellen Jazz. Das ist eine bemerkenswerte Innovation im
Bereich der Kunstförderung".
"Dank des Kultur-Meister-Duos Morak und Marboe konnte im letzten
Augenblick das Josefstadt Theater vor einer existenziellen Krise
bewahrt werden, und es gibt einen Investitionsschub für den
Musikverein und das Salzburger Festspielhaus", so die ÖVP-
Abgeordnete.
In der Angelegenheit Künstler-Sozialversicherung sei insofern
Beruhigung eingekehrt, als Missverständnisse bei einigen Künstlern
aufgeklärt werden konnten. Der erste Eindruck, dass Vorschreibungen
überhöht wären, sei nur deshalb entstanden, weil die ab 2001 mögliche
niedrige Beitragsgrundlage und der Beitragszuschuss nicht
automatisch, sondern auf Antrag und nach entsprechender
Auskunfterteilung der Künstler festgesetzt werden. Das bedeute für
die meisten Künstler per saldo eine wesentlich niedrigere
Beitragslast - ausgenommen davon seien natürlich Spitzenverdiener,
schloss Brinek.
(Schluss)
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