BRINEK: ÖVP FÜR MEHRJÄHRIGKEIT VON FÖRDERVERTRÄGEN Bessere Budgetplanung für Künstlerorganisationen notwendig

Wien, 15. März 2001 (ÖVP-PK) Staatssekretär Franz Morak hat heute, Donnerstag, im Budgetausschuss im Parlament dem lang gehegten Wunsch von Künstlerorganisationen nach einer Mehrjährigkeit von Förderverträgen - nach den positiven Erfahrungen und Entscheidungen von Stadtrat Dr. Peter Marboe in Wien - zugestimmt. Damit wird Künstlerorganisationen, wie zum Beispiel den Theatern, eine Planungssicherheit gegeben. Die ÖVP sagt ihre parlamentarische Unterstützung zu, erklärte heute, Donnerstag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Dr. Gertrude Brinek, Mitglied im Kulturausschuss. ****

Als positives Beispiel führte Brinek in diesem Zusammenhang die Erfolgsgeschichte "Porgy und Bess", ein Jazzclub in der Riemergasse in Wien, an. Der Bund leistet innerhalb von drei Jahren 12,5 Millionen Schilling aus Kunstförderungsmitteln als Investitionskostenzuschuss. Im Dezember des letzten Jahres ist der Jazzclub eröffnet worden. Seither habe sich der Raum durch den Clubcharakter, seine vielseitige Verwendbarkeit und die hohe Auslastung bereits bestens bewährt, so die Abgeordnete. Nach einer blamablen Fehlentscheidung sozialdemokratischer Kunstpolitiker seien zuvor jahrelang 13 Millionen in die Erhaltung einer Baustelle geflossen, ohne dass hier eine Entscheidung getroffen worden wäre. "Wien hat damit eine anspruchsvolle erste Adresse im Bereich des experimentellen Jazz. Das ist eine bemerkenswerte Innovation im Bereich der Kunstförderung".

"Dank des Kultur-Meister-Duos Morak und Marboe konnte im letzten Augenblick das Josefstadt Theater vor einer existenziellen Krise bewahrt werden, und es gibt einen Investitionsschub für den Musikverein und das Salzburger Festspielhaus", so die ÖVP-Abgeordnete.

In der Angelegenheit Künstler-Sozialversicherung sei insofern Beruhigung eingekehrt, als Missverständnisse bei einigen Künstlern aufgeklärt werden konnten. Der erste Eindruck, dass Vorschreibungen überhöht wären, sei nur deshalb entstanden, weil die ab 2001 mögliche niedrige Beitragsgrundlage und der Beitragszuschuss nicht automatisch, sondern auf Antrag und nach entsprechender Auskunfterteilung der Künstler festgesetzt werden. Das bedeute für die meisten Künstler per saldo eine wesentlich niedrigere Beitragslast - ausgenommen davon seien natürlich Spitzenverdiener, schloss Brinek.
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