Prinzhorn: Auflösung der Überkreuzbeteiligungen in der E-Wirtschaft ist zu begrüßen

Verkaufserlöse für das Schaffen eines einheitlichen österreichischen Wasserkraftunternehmens verwenden

Wien, 2001-03-12 - (fpd) Der freiheitliche Wirtschafts- und Industriesprecher Dipl.-Ing. Thomas Prinzhorn begrüßte heute die geplante, vorerst einseitig Aufhebung der Überkreuzbeteiligungen zwischen Verbundgesellschaft und EVN. "Diese wechselseitigen Beteiligungen haben in der Vergangenheit nicht zum Lösen von Problemen, sondern lediglich zum Verhindern von Lösungen und zu gegenseitigen Blockaden geführt." ****

Da Verbundgesellschaft, Energie AG und ESTAG mit der Beteiligung an der EVN nichts bewirken konnten, sei diese auch keine strategische, sondern lediglich eine Finanzbeteiligung. An wen diese Beteiligung letztendlich verkauft werde, sei darüber hinaus nicht von gleicher Priorität wie etwa die Partnersuche der Kärntner bei der KELAG, da diese Wasserkraftwerke besitzen und die EVN nicht. Denn der strategische Wert den es zu erhalten gelte, sind die Wasserkraftwerke und die Höchstspannungs-Übertragungsnetze, und von diesen Werten besitze die EVN gar nichts.

"Gerade die Freiheitlichen haben schon immer vorgeschlagen, einen einheitlichen Wasserkraftkonzern zu bilden." Bei der bekundeten Zusammenarbeit zwischen Verbundgesellschaft und Steweag sei auch eine wichtige Weiche in diese Richtung gestellt worden. "Anzumerken ist in diesem Zusammenhang auch, daß gerade bei der Transaktion der Einbringung der Wasserkraftwerke der Steweag in die Verbund AHP die strategischen Werte der steirischen Wasserkraft weg von einem ausländischen Atomstromproduzenten hin zu einem österreichischen Unternehmen gesichert wurden", sagte Prinzhorn. Der kolportierte Verkaufspreis von 50 € pro EVN-Aktie sei im Vergleich zum derzeitigen Börsenkurs von knapp über 30 € für Verbund, EAG und ESTAG betriebswirtschaftlich äußerst sinnvoll. "Diese Mittel sollen sodann verstärkt in die Realisierung einer österreichischen Wasserkraftlösung investiert werden."

Abschließend rief Prinzhorn die Bestimmungen des ElWOG in Erinnerung, welche beispielsweise vorsehen, daß in Zukunft der Import von Atomstrom aus Drittstaaten nicht erlaubt sei und durch das Labeling die Stromhändler gezwungen werden, in ihren Rechnungen die Primärenergieträger auszuweisen. (Schluß)

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