Sacher: Zweiter Teil des Ausverkaufs der österreichischen Wirtschaft

EVN: Ausländische Sperrminorität bedeutet großen Verlust wichtiger Steuerungskompetenzen

St. Pölten, (SPI) - "Der zweite Teil des Ausverkaufs der österreichischen Wirtschaft steht an. Es wird das Vorhaben eines Verkaufs von EVN-Anteilen im Ausmaß der Aktiensperrminorität des Unternehmens durch die Verbundgesellschaft und anderer Eigentümer kolportiert. Eine ausländische Sperrminorität ist weder wirtschafts-noch strukturpolitisch im Interesse des Landes Niederösterreich, der Bevölkerung und wohl auch nicht der EVN, sondern stellt eine weitere kontraproduktive Maßnahme dar, um der unüberlegten "Ausverkaufspolitik" der Bundesregierung zu Willen zu sein", stellt der Klubchef der NÖ Sozialdemokraten LAbg. Ewald Sacher zum bekannt gewordenen Vorstoß der Verbundgesellschaft klar.****

"Eine ausländische Sperrminorität bei einem Verkauf ins Ausland, im Gespräch sind die Electricite de France bzw. die deutsche E.ON, würde den Verlust wichtiger Steuerungskompetenzen bedeuten. Es würde sich eine Abhängigkeit zu ausländischen Konzernzentralen ergeben, was sich auf zukünftige unternehmenspolitische Entscheidungen mehr als negativ auswirken würde. Es ist nicht einzusehen, daß Anteile eines erfolgreichen Niederösterreichischen Unternehmens, welches letztendlich allen Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern gehört, billigst ins Ausland verscherbelt werden soll", kritisiert Sacher weiters.

"Dies ist eine Causa von allerhöchster politischer Tragweite und Brisanz. Landeshauptmann Pröll ist aufgerufen, die Interessen Niederösterreichs zu wahren und Stellung zu nehmen", schließt der Klubobmann.
(Schluss) sk

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