SPÖ-Burgstaller unterstützt Volksbegehren gegen die Einführung von Studiengebühren

Wien (SK) Unterstützung für das bundesweit geplante Volksbegehren der Österreichischen Hochschülerschaft gegen die Einführung von Studiengebühren ab Herbst 2001 kommt nun von der designierten Salzburger SPÖ-Landesparteivorsitzenden, Landesrätin Gabi Burgstaller. "Studiengebühren treffen zielsicher jene Familien und junge Menschen, die zusätzliche Kosten nicht mehr verkraften können. Der Zugang zur Bildung muss auch für Kinder aus Familien mit niedrigerem Einkommen frei bleiben", betont Burgstaller am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Ich verstehe die Absichten dieser Bundesregierung nicht", so Burgstaller. Studiengebühren lösen soziale Selektion bei den Studierenden aus. "Wir haben europaweit gesehen zu wenig Akademiker. Bildungspolitisch wäre es sinnvoller, die überdurchschnittliche Nachfrage in einzelnen Fachbereichen zugunsten anderer Sparten zu kanalisieren. Gebühren haben höchstens quantitative Effekte, keine qualitativen Auswirkungen auf Akademiker-Output, Arbeitsmarkt-Erfordernisse und Reform der universitären Lehre", meint die SPÖ-Landesrätin. Außerdem sei mit der Einführung von Gebühren auch ein hoher administrativer Aufwand verbunden. Ob sich dieser Effekt und die Tatsache, dass weniger Studierende an die Unis kommen, für den Staat "rechnen", sei zu bezweifeln, sagt Burgstaller. (Schluss) hm/mm

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