• 12.03.2001, 11:17:33
  • /
  • OTS0104

SPÖ-Burgstaller unterstützt Volksbegehren gegen die Einführung von Studiengebühren

Wien (SK) Unterstützung für das bundesweit geplante Volksbegehren der
Österreichischen Hochschülerschaft gegen die Einführung von
Studiengebühren ab Herbst 2001 kommt nun von der designierten
Salzburger SPÖ-Landesparteivorsitzenden, Landesrätin Gabi
Burgstaller. "Studiengebühren treffen zielsicher jene Familien und
junge Menschen, die zusätzliche Kosten nicht mehr verkraften können.
Der Zugang zur Bildung muss auch für Kinder aus Familien mit
niedrigerem Einkommen frei bleiben", betont Burgstaller am Montag
gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Ich verstehe die Absichten dieser Bundesregierung nicht", so
Burgstaller. Studiengebühren lösen soziale Selektion bei den
Studierenden aus. "Wir haben europaweit gesehen zu wenig Akademiker.
Bildungspolitisch wäre es sinnvoller, die überdurchschnittliche
Nachfrage in einzelnen Fachbereichen zugunsten anderer Sparten zu
kanalisieren. Gebühren haben höchstens quantitative Effekte, keine
qualitativen Auswirkungen auf Akademiker-Output,
Arbeitsmarkt-Erfordernisse und Reform der universitären Lehre", meint
die SPÖ-Landesrätin. Außerdem sei mit der Einführung von Gebühren
auch ein hoher administrativer Aufwand verbunden. Ob sich dieser
Effekt und die Tatsache, dass weniger Studierende an die Unis kommen,
für den Staat "rechnen", sei zu bezweifeln, sagt Burgstaller.
(Schluss) hm/mm

Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ

Tel.: 01/53427-275

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSK/NSK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel