VSStÖ fordert: Freifahrt in Wien!

Wien (SK) Der Verband sozialistischer Studentinnen und Studenten (VSStÖ) fordert von der Wiener Stadtregierung, auf den Wiener Linien die Freifahrt für alle in Wien studierenden Personen einzuführen. Dadurch soll den StudentInnen ein Teil der enorm belastenden Studiengebühren abgegolten werden. ****

"Gerade eine Stadtregierung unter SPÖ-Vorsitz muss dem Thema Bildung einen hohen Stellenwert einräumen. Auf diesem Gebiet muss dem von Blau-Schwarz praktizierten Modell des Bildungsabbaus entgegen gewirkt werden," fordert der Vorsitzende des VSStÖ-Wien, Jürgen Pfeffer. "Den Studierenden muss der finanzielle Aufwand von 1.900 Schilling für ein Semesterticket erspart bleiben, um dadurch die Studiengebühren zumindest zum Teil finanzieren zu können. Darum haben wir unsere Forderung nach 'Freifahrt in Wien' bei Finanzstadtrat Josef Rieder deponiert und starten heute auch eine entsprechende Kampagne zu dem Thema. Unsere Forderung ist in der Stadtregierung positiv aufgenommen worden", erkennt Pfeffer positive Signale aus dem Rathaus.

Auch die hochschulpolitische Sprecherin des VSStÖ, Andrea Mautz, nahm zu diesem Thema Stellung: "Gerade weil sich alle Wiener Landesparteien im Rahmen des Wiener Wahlkampfes vor Erklärungen überschlagen, dass Wien die Bildungsstadt schlechthin ist, erwarten wir, dass unsere Forderung nach den Landtagswahlen umgesetzt wird -egal welche Stadtregierung es geben wird. Für die Wiener Studierenden würde das eine enorme Entlastung bedeuten und der einen oder dem anderen trotz Studiengebühren die Fortsetzung des Studiums ermöglichen", meint Mautz. Und weiter: "Wenn das Modell der Freifahrt in Wien unter einem SPÖ-Landeshauptmann erfolgreich ist, wird sich zeigen, ob andere Landespolitikerinnen und Landespolitiker, die gerne von Bildungsförderung sprechen, Studierende in ähnlicher Form entlasten werden." (Schluss) ps/mp

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