Linzer Werkzeugmaschinenbau im Höhenflug - BILD (web)

Linz (OTS) - Einen Auftakt nach Maß hat das Jahr 2001 für die WFL Werkzeugmaschinenfabrik Linz durch zwei Großaufträge aus USA und Frankreich im Gesamtwert von ATS 191 Mio. genommen. Mit dem in Linz entwickelten Maschinenkonzept revolutioniert WFL mittlerweile ganze Brachen. Besonders stolz ist man auf die ständig steigende Nachfrage nach diesem Maschinentyp im Bereich Aerospace, welcher mittlerweile etwa ein Drittel der Gesamtnachfrage ausmacht.

WFL, Hersteller von Multifunktionsmaschinen der Marke MILLTURN, baut mit den jüngsten Erfolgen seine Marktführerschaft in der technisch höchst anspruchsvollen Marktnische der sogenannten Dreh-Fräszentren aus. Die im VOEST-Gelände produzierten High-Tech-Maschinen zur Bearbeitung bis zu 10 Tonnen schwerer Teile kombinieren die Funktionen verschiedener Einzelmaschinen und sind dadurch schneller und präziser. Der aktuelle Vorsprung und die steigende Nachfrage nach dem vollständig in Linz entwickelten Maschinenkonzept sieht man bei WFL als Lohn für jahrelange Pionierarbeit. Denn für immer mehr Betriebe gelten die Alleskönner als die erste Wahl, wenn es um die Bearbeitung komplizierter und höchst genauer Werkstücke geht.

Gegen härteste europäische und fernöstliche Konkurrenz konnte sich das Linzer Unternehmen im aktuellen Fall durchsetzen. Die Firma Messier-Dowty aus Frankreich, der weltweit führende Hersteller von Flugzeugfahrwerken rüstet sich mit einer Investition in fünf Maschinen im Gesamtwert von 102 Mio. ATS für die Ausstattung der neuen Airbusgeneration. Gefertigt werden damit beispielsweise auch Fahrwerke für Hersteller wie Boeing, Bombardier oder Bell Agusta. Der erwartete Rationalisierungseffekt, hervorgerufen durch die neuen Maschinen der Type

M120 MILLTURN ist enorm. So liegt der Vorteil nicht nur in der drastischen Einsparungen bei den Fertigungskosten in hochfesten Materialien, sondern vor allem bei einer Halbierung der Durchlaufzeiten und einer stark verbesserten Qualität der gefertigten Produkte.

Ähnlich gelagert ist die Situation bei ABB Vetco Gray, einem der weltweit größten Hersteller von Ölfeldausrüstungen. Das Unternehmen entschloß sich, in je zwei MILLTURN-Installationen in den USA und in Schottland im Gesamtwert von 98 Mio. ATS zu investieren.

Beiden Fällen ging jeweils eine positive Erstinstallation zum Nachweis der erwarteten Rationalisierungseffekte wie auch der erzielbaren Bearbeitungsgenauigkeiten in exotischen Materialien voraus. Die beiden wichtigen Referenzaufträge unterstreichen die führende Position des Linzer Unternehmens bei der Lösung komplexer Fertigungsaufgaben in technologisch anspruchsvollen Branchen.

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