Eder: Führerschein in Österreich muss billiger werden

Wien (SK) "Die Diskussion in der Europäischen Union um eine Befristung des Führerscheins zieht sich bereits über mehrere Jahre. Aus heutiger Sicht ist es völlig ungewiss, ob, wann und wie es zu einer EU-weiten Befristung von A und B Führerscheinen kommt. Dennoch ist Bundesministerin Forstinger dafür verantwortlich, die Diskussion in der Europäischen Union wachsam zu begleiten und die Interessen Österreichs in den Verhandlungen wahrzunehmen", erklärte Donnerstag SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Aus Sicht der SPÖ sei es angesichts der im internationalen Vergleich noch immer zu hohen Unfallzahlen - 959 Tote im Straßenverkehr 2000 -notwendig, ein nationales Verkehrssicherheitskonzept so rasch als möglich auszuarbeiten. Dabei sei aber stets darauf zu achten, die Menschen nicht mit unnötiger Bürokratie zu quälen und sie mit zusätzlichen Kosten zu belasten.

Das Erlangen eines Führerscheins sei in Österreich nach wie vor zu teuer. So kostet ein B-Führerschein fast ein durchschnittliches Monatsgehalt, wie eine Studie der Arbeiterkammer belegt. Die SPÖ fordert daher rasch eine Novelle zum Führerscheingesetz, um den Führerschein auch für junge Menschen und Durchschnittsverdiener leistbar zu machen, schloss Eder. (Schluss) ns/mp

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