Prammer: Haupt disqualifiziert sich mit Unwahrheiten

Bundeseinheitliches Rahmengesetz würde Kinderbetreuungssituation wesentlich verbessern

Wien (SK) "Der Bundesminister möge bei der Wahrheit bleiben", forderte SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer Bundesminister Haupt auf, der ihr heute bei einer Pressekonferenz Werbeausgaben während ihrer Tätigkeit als Frauenministerin in der Höhe von 18 Mio. Schilling vorgeworfen hatte. "Diese Geldmittel wurden zum allergrößten Teil für die Erstellung von Studien, Kampagnen, wie die Gewaltkampagne, 'Ratgeberinnen', wie die noch immer nachgefragte 'Scheidungsratgeberin', Servicebroschüren, Veröffentlichungen von Studien etc. ausgegeben. Hier geht es um die Finanzierung fortschrittlicher Frauenpolitik, während die Männerabteilung des Bundesministers gewiss hoch dotiert ist." Prammer betonte, dass sich Haupt, der nur mehr "Männerlobbyismus" betreibe, mit diesem Vorwurf in der Frauenpolitik disqualifiziert hätte; sie forderte den Bundesminister auf "statt dieser unwürdigen Schmutzkübelkampagne sinnvolle Politik für Frauen zu machen". ****

Bezüglich der Angriffe des Bundesministers auf die Kinderbetreuungssituation in den Bundesländern erklärte Prammer, dass es sich der Bundesminister mit der Abschiebung der Finanzierung ausschließlich auf die Länder nicht so leicht machen dürfe. "Ein bundeseinheitliches Rahmengesetz, das die Qualität der Kinderbetreuung in den Bundesländern für alle Altersstufen sicherstellt, sollte auch die Betreuung durch Tagesmütter beinhalten. Voraussetzung ist allerdings, dass der Bund sich von der Finanzierung nicht distanziert, sondern die Kindergartenmilliarde weiterführt." (Schluss) wf/mp

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